Es gibt ein Problem

Man kriegt ja eine Menge elektronische Post jeden Tag – ein Teil Erwünschtes, ein (größerer) Teil Unerwünschtes. Von nigerianischen Ministerwitwen, die einem Dollars schenken wollen und freundlichen Damen, die nicht näher benannte Dienste andienen möchten. Von Pharmaunternehmen, die einem lustige Pillen anbieten und anderen, die einem zentimeterweises Sexualglück verkaufen mögen. Das meiste davon landet im Spamfilter. Aber manchmal schlängelt sich ein kleines Briefchen an Firewall und Filter vorbei und verheißt einem dies und das. Just erhielt ich folgendes:

Verbindungsgebruell

Nun frage ich mich, welcher Übersetzungsservice von welchem Ausgangswort zu Verbindungsgebrüll gefunden hat. Rückwärts ins Englische (connection roar), Französische (gueulement d’interface de liaison) oder Spanische (el rugido copulativo) funktioniert nicht besonders gut. Und dass evtl. das korporierte Maisingen in idyllischen Universitätsstädtchen gemeint sein könnte, glaube ich nicht wirklich. Vorschläge?

[Autor: uli]

1 Kommentar zu „Es gibt ein Problem“

  1. [...] Wenn ich mich hier gelegentlich über Spam ärgere, dann glaube ich nicht ernsthaft, dass sich dadurch irgend etwas ändert. Dass beispielsweise ein Spamversender sich meldet und sagt: “Oha, entschuldigen Sie bitte, wir wollten Sie nicht verärgern, sondern nur unser phantastisches Produkt auf phantasievolle Weise bewerben. Aber suchen Sie sich zum Ausgleich für den erlittenen Ärger doch irgendwas aus unserem Programm aus. Und entschuldigen Sie nochmals die Störung.” [...]

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