Immer wieder Sonntags … Paranoid!

Der Hund von BaskervilleIn unserer Reihe “Tanzstile des vergangenen Jahrhunderts” präsentieren wir heute ein Kleinod Großod Hammervideo der NDR-Kultsendung Hits à gogo. Das Mashup aus Heavy Metal und Deutschem Schlager versetzte die Fans damals in pure Raserei. In einer Nebenrolle: Der Hund von Baskerville (Bild rechts).

[Cindy & Bert wurde gefunden von Text & Blog]

4 Kommentare zu „Immer wieder Sonntags … Paranoid!“

  1. maloXP sagt:

    Das ist ja hammerhart. Aber irgendwie lassen sich bei Cindy und Bert auch Ähnlichkeiten zu Familie Osbourne von heute ausmachen. Und der Hund… Sowieso.

  2. wog sagt:

    Da könnten die Kinder, die beim heutigen Musikfernsehen (gibt’s das überhaupt noch?) einiges in Sachen Bildregie lernen: Immer die Kamera nehmen, die gerade den gelangweiltsten Charakter scharf gezogen hat. Unsinnige Reißschwenks am Schluss und eine epische Hundestudie im Gähnen dazu, fertig ist das Kultvideo. Es ist unfassbar.

  3. [...] Damit sich Robinson auf der Fahrt ins Büro, zur Uni oder der Schule nicht unverhofft mit der Existenz anderer sich konstituierender Subjekte Menschen - dem Freitag, der das gleiche Inseldasein als Schicksal tragt - konfrontiert sieht, will sich konzentriert mit etwas beschäftigt sein. Leider bietet die S-Bahn noch kein Berliner Fenster , in das man apathisch starren kann, also muss der Ausblick aus dem anderen, dem zerscratchteren, reichen. Bloß darf man sich darauf auch schon wieder so stark konzentrieren, dass einem nicht auffällt, dass man des Gegenübers Spiegelbild die ganze Zeit anstarrt. Oder bin ich bloß paranoid? Apropos: Diesen Hit von Black Sabbath haben ja mal die Scheitelschwestern Cindy und Bert gecovert . Mit Musik geht die Reproduktion der Isolation auch gut. Oder einer Zeitung. Oder beidem. Im Ostteil wird die Berliner gelesen, die Unterschicht liest den Kurier. Im Westen sind es Tagesspiegel / B.Z. Die Bild ist hier und da überall vertreten, in Grunewald und in Zehlendorf häufiger die Morgenpost. Immer mehr jüngere Fahrgäste halten eine Welt Kompakt in Händen. Würg. Springer übernimmt die Berliner S-Bahn-Apathie. Wenn’s schon nicht mit Pro Sieben geklappt hat… immerhin lesen die Leute überhaupt. Denke ich an meine Zeit im Ruhrgebiet zurück, fällt mir ein, dass dort nie jemand las. Oder täuschen mich meine Erinnerungen? S-Bahnhof Bellevue. Welke Anordnungen von Kränzen und Blumen zeugen vom Tod eines jungen Paars, das hier neulich vor die Bahn fiel. Ob Unfall oder Absicht, wird ungeklärt bleiben. Ich kannte die beiden flüchtig. Sie war 24, er 22. Seltsam, wenn jemand stirbt, der so jung ist. Ich bin 23. [...]

  4. Stefan sagt:

    Ein Hit zum ausrasten.

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