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	<title>Kommentare zu: Immer wieder Sonntags &#8230; Paranoid!</title>
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	<description>Dialektisches Diarium</description>
	<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:33:25 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2006/11/immer-wieder-sonntags-paranoid/comment-page-1/#comment-35201</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 11:49:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Hit zum ausrasten.</description>
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		<title>Von: Citronengras &#187; Blog Archiv &#187; Gedankenspr&#252;nge</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2006/11/immer-wieder-sonntags-paranoid/comment-page-1/#comment-1645</link>
		<dc:creator>Citronengras &#187; Blog Archiv &#187; Gedankenspr&#252;nge</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 11:36:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Damit sich Robinson auf der Fahrt ins B&#252;ro, zur Uni oder der Schule nicht unverhofft mit der Existenz anderer sich konstituierender Subjekte Menschen - dem Freitag, der das gleiche Inseldasein als Schicksal tragt - konfrontiert sieht, will sich konzentriert mit etwas besch&#228;ftigt sein. Leider bietet die S-Bahn noch kein Berliner Fenster , in das man apathisch starren kann, also muss der Ausblick aus dem anderen, dem zerscratchteren, reichen. Blo&#223; darf man sich darauf auch schon wieder so stark konzentrieren, dass einem nicht auff&#228;llt, dass man des Gegen&#252;bers Spiegelbild die ganze Zeit anstarrt. Oder bin ich blo&#223; paranoid? Apropos: Diesen Hit von Black Sabbath haben ja mal die Scheitelschwestern Cindy und Bert gecovert . Mit Musik geht die Reproduktion der Isolation auch gut. Oder einer Zeitung. Oder beidem. Im Ostteil wird die Berliner gelesen, die Unterschicht liest den Kurier. Im Westen sind es Tagesspiegel / B.Z. Die Bild ist hier und da &#252;berall vertreten, in Grunewald und in Zehlendorf h&#228;ufiger die Morgenpost. Immer mehr j&#252;ngere Fahrg&#228;ste halten eine Welt Kompakt in H&#228;nden. W&#252;rg. Springer &#252;bernimmt die Berliner S-Bahn-Apathie. Wenn&#8217;s schon nicht mit Pro Sieben geklappt hat&#8230; immerhin lesen die Leute &#252;berhaupt. Denke ich an meine Zeit im Ruhrgebiet zur&#252;ck, f&#228;llt mir ein, dass dort nie jemand las. Oder t&#228;uschen mich meine Erinnerungen? S-Bahnhof Bellevue. Welke Anordnungen von Kr&#228;nzen und Blumen zeugen vom Tod eines jungen Paars, das hier neulich vor die Bahn fiel. Ob Unfall oder Absicht, wird ungekl&#228;rt bleiben. Ich kannte die beiden fl&#252;chtig. Sie war 24, er 22. Seltsam, wenn jemand stirbt, der so jung ist. Ich bin 23. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Damit sich Robinson auf der Fahrt ins B&uuml;ro, zur Uni oder der Schule nicht unverhofft mit der Existenz anderer sich konstituierender Subjekte Menschen - dem Freitag, der das gleiche Inseldasein als Schicksal tragt - konfrontiert sieht, will sich konzentriert mit etwas besch&auml;ftigt sein. Leider bietet die S-Bahn noch kein Berliner Fenster , in das man apathisch starren kann, also muss der Ausblick aus dem anderen, dem zerscratchteren, reichen. Blo&szlig; darf man sich darauf auch schon wieder so stark konzentrieren, dass einem nicht auff&auml;llt, dass man des Gegen&uuml;bers Spiegelbild die ganze Zeit anstarrt. Oder bin ich blo&szlig; paranoid? Apropos: Diesen Hit von Black Sabbath haben ja mal die Scheitelschwestern Cindy und Bert gecovert . Mit Musik geht die Reproduktion der Isolation auch gut. Oder einer Zeitung. Oder beidem. Im Ostteil wird die Berliner gelesen, die Unterschicht liest den Kurier. Im Westen sind es Tagesspiegel / B.Z. Die Bild ist hier und da &uuml;berall vertreten, in Grunewald und in Zehlendorf h&auml;ufiger die Morgenpost. Immer mehr j&uuml;ngere Fahrg&auml;ste halten eine Welt Kompakt in H&auml;nden. W&uuml;rg. Springer &uuml;bernimmt die Berliner S-Bahn-Apathie. Wenn&#8217;s schon nicht mit Pro Sieben geklappt hat&#8230; immerhin lesen die Leute &uuml;berhaupt. Denke ich an meine Zeit im Ruhrgebiet zur&uuml;ck, f&auml;llt mir ein, dass dort nie jemand las. Oder t&auml;uschen mich meine Erinnerungen? S-Bahnhof Bellevue. Welke Anordnungen von Kr&auml;nzen und Blumen zeugen vom Tod eines jungen Paars, das hier neulich vor die Bahn fiel. Ob Unfall oder Absicht, wird ungekl&auml;rt bleiben. Ich kannte die beiden fl&uuml;chtig. Sie war 24, er 22. Seltsam, wenn jemand stirbt, der so jung ist. Ich bin 23. [...]</p>
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		<title>Von: wog</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2006/11/immer-wieder-sonntags-paranoid/comment-page-1/#comment-361</link>
		<dc:creator>wog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 07:10:14 +0000</pubDate>
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		<description>Da könnten die Kinder, die beim heutigen Musikfernsehen (gibt's das überhaupt noch?) einiges in Sachen Bildregie lernen: Immer die Kamera nehmen, die gerade den gelangweiltsten Charakter scharf gezogen hat. Unsinnige Reißschwenks am Schluss und eine epische Hundestudie im Gähnen dazu, fertig ist das Kultvideo. Es ist unfassbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da könnten die Kinder, die beim heutigen Musikfernsehen (gibt&#8217;s das überhaupt noch?) einiges in Sachen Bildregie lernen: Immer die Kamera nehmen, die gerade den gelangweiltsten Charakter scharf gezogen hat. Unsinnige Reißschwenks am Schluss und eine epische Hundestudie im Gähnen dazu, fertig ist das Kultvideo. Es ist unfassbar.</p>
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		<title>Von: maloXP</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2006/11/immer-wieder-sonntags-paranoid/comment-page-1/#comment-359</link>
		<dc:creator>maloXP</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 02:12:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ja hammerhart. Aber irgendwie lassen sich bei Cindy und Bert auch Ähnlichkeiten zu Familie Osbourne von heute ausmachen. Und der Hund... Sowieso.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja hammerhart. Aber irgendwie lassen sich bei Cindy und Bert auch Ähnlichkeiten zu Familie Osbourne von heute ausmachen. Und der Hund&#8230; Sowieso.</p>
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