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	<title>Dia-Blog &#187; Diazotypie</title>
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	<description>Dialektisches Diarium</description>
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		<title>Neu im Regal (24)</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 19:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldigen Sie meine StÃ¶rung]]></category>
		<category><![CDATA[Jan-Uwe Fitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine StÃ¶rung. KÃ¶ln (DuMont Buchverlag) 2011. 288 Seiten, 8 Euro 99. Es gibt BÃ¼cher, die muss man einfach gelesen haben. Dieses Buch gehÃ¶rt nicht dazu. Man sollte es vielmehr gehÃ¶rt haben. Eigentlich gehÃ¶rt es vom Autor selbst vorgelesen. Allerdings ist es kein HÃ¶rbuch, daher muss man in eine der vielen Lesungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/buch_fitz_150.jpg" alt="Jan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine StÃ¶rung" title="buch_fitz_150" width="150" height="228" class="alignright size-full wp-image-4895" /><em>Jan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine StÃ¶rung. KÃ¶ln (DuMont Buchverlag) 2011. 288 Seiten, 8 Euro 99.</em></p>
<p>Es gibt BÃ¼cher, die muss man einfach gelesen haben. Dieses Buch gehÃ¶rt nicht dazu. Man sollte es vielmehr gehÃ¶rt haben. Eigentlich gehÃ¶rt es vom Autor selbst vorgelesen. Allerdings ist es kein HÃ¶rbuch, daher muss man in eine der vielen Lesungen gehen, die der Autor veranstaltet. Leider liest er dort weder selbst, noch aus seinem Buch. Wenigstens kann man das Buch gehÃ¶rig signieren lassen. Das gehÃ¶rt sich jedoch nur, wenn es einem gehÃ¶rt. Auch wenn es kein HÃ¶rbuch ist. Am besten hÃ¶rt man einfach <a href="http://www.benefitz.de/?p=3612">das Internet</a> ab.</p>
<p>Das klingt verrÃ¼ckt und kompliziert, ist es aber auch. SchlieÃŸlich handelt der Roman von einem gestÃ¶rten Menschen. Wovon man sich indes nicht stÃ¶ren lassen sollte. Denn eigentlich schreibt der gestÃ¶rte Mensch den Roman, was zugegebenermaÃŸen etwas verstÃ¶rend ist. Um einen Roman handelt es sich jedoch nicht, dafÃ¼r hat der verstÃ¶rte Lektor des Buches Sorge getragen. Der Lektor kommt in dem Buch zwar nicht vor, spielt dort aber einen unsichtbaren Hausmeister und in einer Nebenrolle zwei Vorhangnippel.</p>
<p>Wenn mich jemand fragt, ob ich das Buch empfehlen kann, antworte ich wahrheitsgemÃ¤ÃŸ. Fragt mich hingegen jemand, ob dieser Wahnsinnsroman eine faszinierende Reihung von Fitziaden sei, die in einer missglÃ¼ckten Rahmenhandlung aufgefangen werden, um dann einem absurden HÃ¶hepunkt zuzustreben, der einen in Kicherorgien qualvoll ersticken lÃ¤sst, antworte ich besser nichts. Ich bin doch nicht blÃ¶d.</p>
<p><small>Disclaimer: Ich habe Jan-Uwe Fitz entdeckt. Eigentlich hatte ich etwas anderes gesucht.<br />
Disclaimer II: Jan-Uwe Fitz hat eines unserer BÃ¼cher <a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3865826571/ref=cm_cr_dp_all_summary?ie=UTF8&#038;showViewpoints=1&#038;sortBy=bySubmissionDateDescending">rezensiert</a>. Ich weiÃŸ bis heute nicht, ob das gut oder schlecht fÃ¼r uns ist. MÃ¶ge es ihm genauso ergehen.<br />
Disclaimer III: Eine sehr viel bessere Rezension als diese hier hat das HÃ¤kelschwein <a href="http://haekelschwein.quantenleser.on-rev.com/blogartikel/items/ein-rezensionsversuch.htm">geschrieben</a>, die Sau.</small></p>

		
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		<title>Neu im Regal (23)</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2011/03/neu-im-regal-23/</link>
		<comments>http://www.dia-blog.de/2011/03/neu-im-regal-23/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Steinfest]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart21]]></category>
		<category><![CDATA[Wo die LÃ¶wen weinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinrich Steinfest: Wo die LÃ¶wen weinen. Stuttgart (Theiss Verlag) 2011. 279 Seiten, gebunden, 19 Euro 90. Der Mann hat Sinn fÃ¼rs Versponnene und Dramatische: Ein Hund ist bei ihm kein einfacher Hund, sondern ein â€žmelancholischer Quasi-Polizeihundâ€ und Stuttgart 21 gar â€ždas Vorhaben, eine Stadt zu ermordenâ€. Willkommen in der Welt des Schriftstellers Heinrich Steinfest, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/buch_steinfest_150.jpg" alt="Heinrich Steinfest: Wo die L&ouml;wen weinen" title="buch_steinfest_150" width="150" height="224" class="alignright size-full wp-image-4497" /><em>Heinrich Steinfest: Wo die LÃ¶wen weinen. Stuttgart (Theiss Verlag) 2011. 279 Seiten, gebunden, 19 Euro 90.</em></p>
<p>Der Mann hat Sinn fÃ¼rs Versponnene und Dramatische: Ein Hund ist bei ihm kein einfacher Hund, sondern ein â€žmelancholischer Quasi-Polizeihundâ€ und Stuttgart 21 gar â€ždas Vorhaben, eine Stadt zu ermordenâ€. Willkommen in der Welt des Schriftstellers Heinrich Steinfest, der fÃ¼r den in Aalen gegrÃ¼ndeten Theiss-Verlag als Auftragsarbeit den Krimi zum Bahnhofsdrama geschrieben hat. Ein Krimi, der nur ein halber ist, sich nicht an regionalen Schrulligkeiten ergÃ¶tzt und schon gar nicht seiner besonderen Spannung wegen erwÃ¤hnenswert ist, sondern eine flammende Schrift gegen politische Arroganz und eine interessierte Gesellschaftsstudie bietet. Die Geschichte darin schlagt wild ins Fantastische und hat Science-Fiction-QualitÃ¤ten: Ein archÃ¤ologischer Maschinenfund im Schlossgarten und ein Wissenschaftler, der das Relikt aus der Welt schaffen soll kommen darin vor, ein radikalisierter WutbÃ¼rger, der mit einem PrÃ¤zisionsgewehr Fakten schaffen will und nicht zuletzt ein Kommissar, der widerwillig in seine alte Heimat Stuttgart geschickt wird und sich dort nicht nur bei alten Herren schlagender Burschenschaften unbeliebt macht. Alles da also, und fÃ¼r Steinfest-Kenner ein mit alten Bekannten gespicktes, im gewohnt-genÃ¼sslichen Zerfaserungsstil dargebotenes Panoptikum groÃŸer Geistesblitze und kleiner, wunderhÃ¼bsch verpackter Gemeinheiten. Vor allem aber ist das eine brutale und brutal eindeutige Stellungnahme gegen die Stuttgart-21-Betreiber, denen Steinfest ganz offen die Adjektive im Parteinamen abspricht.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.wo-die-loewen-weinen.de/">www.wo-die-loewen-weinen.de</a></p>
<div id="attachment_4498" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a href="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/steinfest.jpg"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/steinfest.jpg" alt="Heinrich Steinfest" title="steinfest" width="440" height="311" class="size-full wp-image-4498" /></a><p class="wp-caption-text">Heinrich Steinfest</p></div>
<p><strong>Kurz nachgefragt: Heinrich Steinfest</strong><br />
<em>Dia-Blog:</em> Stuttgarts BÃ¼rger machen bei Ihnen einen â€žvirusbedingte Metamorphoseâ€ durch, sie fordern gar die EinfÃ¼hrung der Demokratie. Wann ist die verloren gegangen?<br />
<em>Heinrich Steinfest: </em>Als man begann, den Begriff des ReprÃ¤sentativen mit dem Begriff des ReprÃ¤sentierens zu verwechseln. Politik sollte nicht darin bestehen, sich im ErÃ¶ffnen von Bauwerken zu gefallen, sondern deren Sinnhaftigkeit zu bemessen. Nicht einer Fraktion, nicht einer Lobby verpflichtet zu sein, sondern einer objektiven Bewertung. Weniger ein GefÃ¤lligkeitsgutachten in Auftrag zu geben, als ein ernstzunehmendes allen Ernstes auch zu lesen.</p>
<p><em>DB:</em> Eines Ihrer Markenzeichen ist das virtuose Spiel mit Zeichen und Symbolen. â€žIm Symbol verdichtet sich die Welt zur gÃ¶ttlichen Gesteâ€, schreiben Sie jetzt. Und Gott taucht sehr oft auf &#8211; als Instanz von Moral, Charakter und Anstand. Sind das Eigenschaften, die in der Politik verloren gegangen sind?<br />
<em>HS:</em> Ist es nicht erstaunlich, daÃŸ gerade selbsternannte christliche Politiker nicht an Gott zu glauben scheinen? Zumindest wenn man sich Gott aufmerksam und wachsam vorstellt, und intelligent genug, einen dummen kleinen Trick zu durchschauen, unser virulentes Schlawinertum. Etwa, indem man ein Notbewilligungsrecht fÃ¼r einen Aktiendeal missbraucht.</p>
<p><em>DB:</em> In ihren bisherigen BÃ¼chern war ja schon immer viel Ekel vor modernen Kultur- und Gesellschaftsgeschmacklosigkeiten drin. Die Entkopplung von Staat und BÃ¼rger bei S21 scheint Ihnen aber die Galle wirklich hochzutreiben. Was kann ein Roman zu dem Thema Ã¼berhaupt ausrichten?<br />
<em>HS:</em> Der Sinn eines Romans ist es, eine Geschichte zu erzÃ¤hlen, die von anderen gelesen wird. Die etwas beim Leser auslÃ¶st: EinverstÃ¤ndnis, Ablehnung, Freude, Trauer, Irritation, Langeweile, Durst &#8211; na, und manchmal ist der Leser nach der letzten Seite ein wenig ein anderer Mensch. Kommt vor, muss aber nicht sein.</p>
<p><em>[Rezension und Interview wurden zuerst verÃ¶ffentlicht in "XAVER - Das Stadtmagazin der Region OstwÃ¼rttemberg"]</em></p>

		
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		</item>
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		<title>Richtungsding II</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2010/12/richtungsding-ii/</link>
		<comments>http://www.dia-blog.de/2010/12/richtungsding-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>

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		<description><![CDATA[Neu ist es nun nicht mehr, das Richtungsding, das einem Dichtungsring entsprang. Vor einem halben Jahr erschien das erste Heft dieses jungen Literaturmagazins und ich fazitierte damals: Jan-Paul Laarmann sagt im Video: â€œDas SchÃ¶ne ist, wir haben eigentlich keine FallhÃ¶he.â€ Das stimmt nun nicht mehr. Dieses Lob griffen die Richtungsdinger nun wieder auf, und twitterten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neu ist es nun nicht mehr, das Richtungsding, das einem Dichtungsring entsprang. Vor einem halben Jahr erschien das erste Heft dieses jungen Literaturmagazins und ich <a href="http://www.dia-blog.de/2010/07/richtungsding/">fazitierte damals</a>:</p>
<blockquote><p>Jan-Paul Laarmann sagt im Video:<br />
â€œDas SchÃ¶ne ist, wir haben eigentlich keine FallhÃ¶he.â€<br />
Das stimmt nun nicht mehr.</p></blockquote>
<p>Dieses Lob griffen die Richtungsdinger nun wieder auf, und twitterten mich wie folgt an:</p>
<p><a href="http://twitter.com/richtungsding/status/839569989701632"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/richtungstweet.png" alt="" title="richtungstweet" width="360" height="180" class="alignnone size-full wp-image-3835" style="border: 1px solid #aaa;" /></a></p>
<p>Um es mir einfach zu machen: Sie haben.</p>
<p>Um es mir etwas schwerer zu machen, beginne ich mit dem Inhalt. Denn da sind wie beim ersten Heft Texte, die mir mehr und andere, die mir weniger gefallen. Auch diesmal ist die Auswahl an Texten so bunt wie die an Autorinnen und Autoren. Vom Valentinstag mit GÃ¼nter Jauch Ã¼ber den unstillbaren Vokuhilawunsch eines Finanzbuchhaltungsfachangestellten bis zur eindrÃ¼cklichen Schilderung einer Demenzgeschichte, von der kafkaesk-dadaistischen siebenbeinigen Spinne Ã¼ber das erschreckende Ende einer geisterhaften Wohngemeinschaft bis hin zum Lehr- und HÃ¶rspiel Ã¼ber die Literaturindustrie &#8211; hier versammeln sich wieder wortgewordene Gedankenspiele, ErfahrungsschÃ¤tzchen und Sprachbasteleien, kurz: junge, werdende Literatur.</p>
<p>Die Mischung gefÃ¤llt mir und ich habe den Eindruck, dass das Richtungsding auf der HÃ¶he der Zeit ist &#8211; dessen, <em>was</em> und <em>wie</em> derzeit geschrieben wird. Was den Inhalt betrifft, wÃ¤hle ich daher als FallhÃ¶henbild den Zehnmeterturm im Freibad und behaupte mal einfach, das Becken sei breiter geworden. Denn schon der Umfang des Heftes ist ordentlich gestiegen.</p>
<p>Was ich aber ebenso spannend finde: Hier begleitet ein junges Literaturmagazin im Werden junge Autoren im Werden. Und wir dÃ¼rfen dabei zusehen. Denn der Arbeitsprozess der Herausgeber wird fortlaufend in einem gebloggten Journal dokumentiert und wir <a href="http://richtungsding.posterous.com/arbeitsjournal-4-korrektorat-layout-und-redak ">lesen</a> beispielsweise gerÃ¼hrt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Paul und ich sind froh, dass unser Redaktionsteam nur aus unseren beiden KÃ¶pfen besteht. Es war schon so schwer genug, sich auf eine SchriftgrÃ¶ÃŸe und auf die SeitenrÃ¤nder, etc. zu einigen. (&#8230;) WÃ¤re unsere Redaktion grÃ¶ÃŸer, wÃ¼rden die Prozesse wohl noch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Andererseits steht es, wenn man zu zweit ist, auch hÃ¤ufig 1:1. Wie auch immer, wir sind so langsam auf der Zielgeraden.&#8221;</p></blockquote>
<p>NatÃ¼rlich ist die zweite Ausgabe immer eine um hundert Prozent routiniertere, und so stellen wir fest, dass besser Korrektur gelesen wurde und die Typographie dem Leser nun freundlicher gesonnen ist. Nun kann ich nur noch darÃ¼ber meckern, dass man dem Trennprogramm nicht alles glauben mÃ¶ge und das Layout noch Spielraum in Richtung der Inhalte hat: Warum soll junge Literatur nicht auch ein junges Erscheinungsbild haben? [Liest hier ein junger Nachwuchsgrafiker mit, dem dazu was einfÃ¤llt?]</p>
<p>Noch kurz zwei Dinge, die oben nicht hineinpassten. AuszÃ¼ge aus Romanen, auch wenn sich der gewÃ¤hlte Abschnitt wie eine eigene Geschichte liest, hat das Richtungsding nicht nÃ¶tig. Bei den Zeichnungen bin ich mir nicht so sicher, finde aber die im zweiten Heft deutlich passender als die im ersten. Das Lesezeichen als <a href="http://wortkleber.blogspot.com">Bloghinweis</a> aber ist richtig klasse, auch wenn mich die beworbene Seite (noch) etwas ratlos zurÃ¼ck lÃ¤sst.</p>
<p>Allen, denen es mit dieser Rezension ebenso geht, weil sie das rezensierte Heft nicht kennen, darf ich empfehlen, wenigstens kurz mal <a href="http://richtungsding.posterous.com/richtungsding-ii-einblicke-ins-heft">reinzuschauen</a>. Kaufen geht dann siehe unten.</p>
<p><small><strong>Info</strong><br />
Das Richtungsding wird herausgegeben von Harald GerhÃ¤uÃŸer und Jan-Paul Laarmann und kann zum Preis von <del datetime="2010-12-07T19:47:07+00:00">5 Euro</del> (Korrektur 7.12.) 6 Euro (zzgl. Porto) <a href="http://www.richtungsding.com/bestellung.htm">bestellt werden</a>. Weitere Informationen<br />
im Web: <a href="http://www.richtungsding.com/">www.richtungsding.com</a><br />
im Blog: <a href="http://richtungsding.posterous.com/">richtungsding.posterous.com</a><br />
bei Twitter: <a href="http://twitter.com/richtungsding">@richtungsding</a><br />
bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Dichtungsring-Ruhr/372044059245">Dichtungsring Ruhr</a></p>
<p>Wer dem Fernsehen mehr vertraut als einem dahergelaufenen Blog: <a href="http://vimeo.com/16627625">Guggsdu</a>.<br />
</small></p>

		
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		<title>Neu im Regal (22)</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2010/10/neu-im-regal-22/</link>
		<comments>http://www.dia-blog.de/2010/10/neu-im-regal-22/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 06:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[FrÃ©dÃ©ric Valin]]></category>
		<category><![CDATA[Randgruppenmitglied]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dia-blog.de/?p=3647</guid>
		<description><![CDATA[FrÃ©dÃ©ric Valin: Randgruppenmitglied. Berlin (Verbrecher Verlag) 2010. FrÃ©dÃ©ric Valin versteht die Philosophie FuÃŸball, ist Meister der multiplen Metapher und lockt Literaten zu Lesungen. Da freut man sich auf sein erstes Buch, das wahrscheinlich im Spannungsfeld zwischen Hertha BSC und der NeukÃ¶llner KÃ¼nstlerszene angesiedelt sein dÃ¼rfte. Witzig, spritzig, wortgewaltig, schlau. Aber was erlauben Valiiin? Sein Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch/536"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/buch_valin.jpg" alt="Valin: Randgruppenmitglied" title="buch_valin" width="150" height="225" class="alignright size-full wp-image-3653" /></a><em>FrÃ©dÃ©ric Valin: Randgruppenmitglied. Berlin (Verbrecher Verlag) 2010.</em></p>
<p>FrÃ©dÃ©ric Valin versteht die Philosophie <a href="http://www.spreeblick.com/?s=bundesliga">FuÃŸball</a>, ist Meister der multiplen Metapher und lockt Literaten zu <a href="http://www.facebook.com/pages/Berlin/Read-on-my-dear/220855178603">Lesungen</a>. Da freut man sich auf sein erstes Buch, das wahrscheinlich im Spannungsfeld zwischen Hertha BSC und der NeukÃ¶llner KÃ¼nstlerszene angesiedelt sein dÃ¼rfte. Witzig, spritzig, wortgewaltig, schlau.<br />
Aber was erlauben Valiiin?</p>
<p>Sein Buch hat einen grellroten Umschlag, erscheint beim Verbrecher Verlag, ist nach 122 Seiten und sechs Geschichten zu Ende und heiÃŸt &#8220;Randgruppenmitglied&#8221;. Will man das lesen?</p>
<p>Man liest es.</p>
<p>Man liest Geschichten von Menschen, die neben der Gesellschaft, neben ihrer Beziehung, neben sich stehen. Und erkennt plÃ¶tzlich: es sind Geschichten Ã¼ber uns selbst, die Gesellschaft, in der diese Menschen leben. Schlimmer: Man sieht sich selbst in diesen Kranken, Gescheiterten, AuÃŸenseitern. Und merkt, dass sich die Grenzen zwischen der Gesellschaft und ihrem Rand manchmal bedrohlich auf einen selbst zu bewegen.</p>
<p>FrÃ©dÃ©ric Valin schreibt Geschichten, die man nicht hÃ¶ren mÃ¶chte, aber man kann nicht aufhÃ¶ren, sie zu lesen.</p>
<p>Literatur halt.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Oh, habe ich erst jetzt gesehen: Da gibt es auch ein <a href="http://www.randgruppenmitglied.de">Blog</a>.<br />
_____<br />
<small><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=randgruppencombo&#038;aq=f">Musikempfehlung</a></small></p>

		
	]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Richtungsding</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2010/07/richtungsding/</link>
		<comments>http://www.dia-blog.de/2010/07/richtungsding/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtungsring Ruhr]]></category>
		<category><![CDATA[Richtungsding]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine SchnÃ¤ppchenjagd am anderen Ende abendlÃ¤ndischer Werte. Eine Familiengeschichte, in der Predigten geschmuggelt werden. Eine Fahrt mit der S1, Bernd Stelter und einer Gitarren-Frau. Eine Lebensgeschichte, die acht Korn lang dauert. Ein SchÃ¶nheitschirurg, der sich im Meer spiegelt. Ein Gedicht auf eine Kiste Warsteiner. Eine schlimme Frauengeschichte. Ein blaues LapislazulimÃ¤dchen. Eine bÃ¶se Frauengeschichte. Eine krumme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine SchnÃ¤ppchenjagd am anderen Ende abendlÃ¤ndischer Werte.<br />
Eine Familiengeschichte, in der Predigten geschmuggelt werden.<br />
Eine Fahrt mit der S1, Bernd Stelter und einer Gitarren-Frau.<br />
Eine Lebensgeschichte, die acht Korn lang dauert.<br />
Ein SchÃ¶nheitschirurg, der sich im Meer spiegelt.<br />
Ein Gedicht auf eine Kiste Warsteiner.<br />
Eine schlimme Frauengeschichte.<br />
Ein blaues LapislazulimÃ¤dchen.<br />
Eine bÃ¶se Frauengeschichte.<br />
Eine krumme Schnittgerade.<br />
Ein Klagelied vom NÃ¶hl.<br />
Und der Jaulwinde.</p>
<p>So bunt, verwirrend, anregend und spannend wie diese Auswahl seiner Inhalte ist das &#8220;Richtungsding&#8221;, eine neue &#8220;Zeitschrift fÃ¼r Gegenwartsliteratur&#8221;, die in MÃ¼lheim an der Ruhr erscheint. Herausgeber ist der &#8220;Dichtungsring Ruhr&#8221;, dessen Ziel es von Anfang an ist, &#8220;sich gegenseitig zu lesen und anzuregen&#8221;. Mithilfe seines durch einen Versprecher wortspielerisch benamsten Zentralorgans kÃ¶nnen dies nun auch andere Leserinnen und Leser tun. Das Konzept dazu ist einfach. Einfach anspruchsvoll:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Richtungsding hat sich einzig zum Ziel gesetzt, lesenswerte Texte in einem Heft zu versammeln. Nicht mehr und nicht weniger.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://vimeo.com/12888913"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/richtungsding.jpg" alt="Jan-Paul Laarmann und Harald GerhÃ¤uÃŸer stellen das Richtungsding vor (Video nach dem Klick)." title="Jan-Paul Laarmann und Harald GerhÃ¤uÃŸer stellen das Richtungsding vor (Video nach dem Klick)." width="430" height="248" class="alignnone size-full wp-image-3230" /></a></p>
<p><small>Die Herausgeber Jan-Paul Laarmann und Harald GerhÃ¤uÃŸer stellen das Richtungsding vor (Video nach dem <a href="http://vimeo.com/12888913">Klick</a>).</small></p>
<p>Dass dabei etwas mehr auf den Inhalt und ein bisschen weniger auf die Form geachtet wurde, ist naheliegend. Das macht das Heft zwar einerseits sympathisch, hinterlÃ¤sst aber andererseits einen semiprofessionellen Nachgeschmack. Denn die Texte, die einen wahlweise in eine vergangene Zeit ziehen lassen (Stephan Hermsen: Das Ende der Welt), ein farbiges Kopfkino veranstalten (Leonie Viola ThÃ¶ne: Das LapislazulimÃ¤dchen), ein nickendes Schmunzeln hervorrufen (Gabriel Knobel: Noch &#038; NÃ¶cher) oder einfach brutal umhauen (Jasamin Ulfat: Nur einmal mutig gewesen), haben das nicht verdient. Verdient haben sie ein Layout, das ihnen Luft zum Atmen lÃ¤sst, eine Typographie, die nicht gewollt unprÃ¤tentiÃ¶s und damit ungewollt prÃ¤tentiÃ¶s ist, sowie eine intensivere Korrekturphase. All das machte das Heft nicht weniger lesens-, sondern mehr liebenswert.</p>
<p>Weil ich nur zu gut weiÃŸ, wieviel Arbeit in einem solchen Projekt steckt, und wie viel mehr man hÃ¤tte falsch machen kÃ¶nnen, mÃ¶chte ich diese Kritik gerne weniger rÃ¼de klingen lassen. Vielleicht am besten mit einem Lob? Ich probier&#8217;s mal so:</p>
<p>Jan-Paul Laarmann sagt im Video:<br />
&#8220;Das SchÃ¶ne ist, wir haben eigentlich keine FallhÃ¶he.&#8221;<br />
Das stimmt nun nicht mehr.</p>
<p><small><strong>Info</strong><br />
Das Richtungsding wird herausgegeben von Harald GerhÃ¤uÃŸer und Jan-Paul Laarmann und kann zum Preis von 5 Euro (zzgl. Porto) <a href="http://www.richtungsding.com/bestellung.htm">bestellt werden</a>. Weitere Informationen<br />
im Web: <a href="http://www.richtungsding.com/">www.richtungsding.com</a><br />
im Blog: <a href="http://richtungsding.posterous.com/">richtungsding.posterous.com</a><br />
bei Twitter: <a href="http://twitter.com/richtungsding">@richtungsding</a><br />
bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Dichtungsring-Ruhr/372044059245">Dichtungsring Ruhr</a></p>
<p>Weitere Kritiken:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Literatur-ist-ihr-Ding-id3258523.html">Der Westen, 19.7.2010</a></p>
<p>Wer heute abend in Oberhausen oder Umgebung weilt und noch nichts vorhat: Das Richtungsding ist zu Gast bei &#8220;<a href="http://iheartruhryork.blogspot.com/2010/07/gnadenlos-im-k14-aussteellunglesungpart.html">gnadenlos</a>&#8220;, Fabrik K14, LothringerstraÃŸe 64, Oberhausen. Die Lesung beginnt um 19 Uhr.</small></p>

		
	]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schreibwerkstatt</title>
		<link>http://www.dia-blog.de/2010/05/schreibwerkstatt/</link>
		<comments>http://www.dia-blog.de/2010/05/schreibwerkstatt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 07:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diana]]></category>
		<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkrampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Shit happens. Heute habe ich es irgendwie geschafft, den Beginn des Anfang des Rudiments des Entwurf eines Beitrags freizuschalten und diesen Faux-Pas 11 Stunden lang nicht zu bemerken. DarÃ¼ber hinaus hielt es auch sonst niemand fÃ¼r nÃ¶tig, mich darauf hinzuweisen. Dies lÃ¤sst folgende optionalen SchlÃ¼sse zu: Wir haben Ã¼berhaupt keine Leser mehr. Unter der PrÃ¤misse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Shit happens. Heute habe ich es irgendwie geschafft, den <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Beginn des</del> <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Anfang des</del> <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Rudiments des</del> Entwurf eines Beitrags freizuschalten und diesen Faux-Pas 11 Stunden lang nicht zu bemerken. DarÃ¼ber hinaus hielt es auch sonst niemand fÃ¼r nÃ¶tig, mich darauf hinzuweisen. Dies lÃ¤sst folgende optionalen SchlÃ¼sse zu:</p>
<ul>
<li>Wir haben Ã¼berhaupt keine Leser mehr. Unter der PrÃ¤misse kÃ¶nnten wir komplett ins <a href="http://www.nichtsblog.de">Nichtsblog</a> umziehen.</li>
<li>Unsere Leser hielten das untenstehende fÃ¼r einen willentlich abgegebenen, vollstÃ¤ndigen Beitrag. Dann mÃ¼ssten wir entweder am Geisteszustand unsere Leser oder mÃ¼ssten jene an unserem zweifeln. Hm.</li>
<li>Weil heute Freitag ist, waren alle damit beschÃ¤ftigt, auf Twitter <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/twitter-und-der-follow-friday/">#ffs</a> abzugeben und konnten sich noch nicht mit nachgeordneten Themen wie verkorxten Blogs beschÃ¤ftigen.</li>
<li>Unsere Leser freuten sich diebisch Ã¼ber das Desaster, weil &#8230; ja, warum eigentlich?</li>
<li>Wer mag, kann den wirklichen Grund hier in den Kommentaren loswerden. Ich bin ratlos.</li>
</ul>
<p>Jedenfalls ist hier der <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Beginn des</del> <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Anfang des</del> <del datetime="2010-05-28T18:17:56+00:00">Rudiments des</del> Entwurf des Beitrags, an dem man ablesen kann, wie bei mir Postings entstehen &#8211; aus einem fÃ¼rchterlichen GewÃ¼rge nÃ¤mlich:</em></p>
<p>Manchmal bleiben mir bei der morgendlichen ZeitungslektÃ¼re WÃ¶rter im Hals stecken. Oder besser: Im Hirn. Das sind WÃ¶rter, die auf den ersten Blick logisch klingen, nachgerade positiv.</p>
<p>Beispiele<br />
geordnete Insolvenz<br />
alternativlos</p>
<p>oft neu sind</p>
<p>Dann grÃ¼ble ich den ganzen Tag darÃ¼ber nach, warum denn nun ausgerechnet dieses Wort</p>
<p>George Orwells dÃ¼stere Vision &#8220;1984&#8243; ist fÃ¼r die einen &#8230;<br />
fÃ¼r die anderen Lehrmaterial.<br />
Denn was dort mit &#8220;Neusprech&#8221; vorgedacht wurde, wird heute auf perfide Art tagtÃ¤glich umgesetzt.<br />
Man mÃ¼sste die Worte, die einem bei der tÃ¤glichen ZeitungslektÃ¼re auffallen, herausschreiben und sie bloÃŸstellen. Am besten in einem Blog.</p>
<p>Oh, ich sehe gerade: Das gibt&#8217;s schon.</p>
<p>http://neusprech.org/</p>
<p>-> http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech</p>
<p><em>Sollte ich gelegentlich noch Lust haben, den Beitrag fertigzuschreiben, kÃ¶nnt ihr ja mal vergleichen &#8230;</em></p>

		
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		<title>Wahnsinns-Metaphern 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[FrÃ©dÃ©ric Valin]]></category>
		<category><![CDATA[FuÃŸball]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den 80 Millionen Bundestrainern, die soeben im SchweiÃŸe des Angesichts von RenÃ© Adler die Nationalelf zusammenstellten, ist mir dieser eine Franzose der liebste. Man muss nichts von FuÃŸball verstehen, sich nicht einmal dafÃ¼r zu interessieren, um sich an den Balltreter-Analysen von FrÃ©dÃ©ric Valin zu erfreuen. Und &#8211; wer weiÃŸ? &#8211; vielleicht wird zur WM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/fussball.gif" alt="fussball" title="fussball" width="200" height="179" class="alignright size-full wp-image-2957" />Unter den 80 Millionen Bundestrainern, die soeben im SchweiÃŸe des Angesichts von RenÃ© Adler die Nationalelf zusammenstellten, ist mir <a href="http://www.spreeblick.com/2010/05/06/der-deutsche-kader-zur-wm/">dieser eine Franzose</a> der liebste. Man muss nichts von FuÃŸball <a href="http://www.dia-blog.de/2006/07/wm-fazit/">verstehen</a>, sich nicht einmal dafÃ¼r zu interessieren, um sich an den Balltreter-Analysen von FrÃ©dÃ©ric Valin zu erfreuen. Und  &#8211; wer weiÃŸ? &#8211; vielleicht wird zur WM auch wieder das geniale <a href="http://www.fooligan.de/">Fooligan</a> antreten.</p>

		
	]]></content:encoded>
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		<title>Neologismus</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[sozialenetzophob]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ein neues Wort erschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ein <a href="http://www.google.de/search?q=sozialenetzophob">neues Wort</a> erschaffen.</p>

		
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		<title>Das Letz niest wieder</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
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		<category><![CDATA[Club Voltaire]]></category>
		<category><![CDATA[das letz niest]]></category>
		<category><![CDATA[TÃ¼bingen]]></category>
		<category><![CDATA[Twittertreffen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.das-letz-niest.de/info.php"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/plakat2_400.jpg" alt="plakat2_400" title="plakat2_400" width="400" height="565" class="alignnone size-full wp-image-2902" /></a></p>

		
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		<title>Little Brother</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diazotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Ãœbersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian WÃ¶hrl]]></category>
		<category><![CDATA[Cory Doctorow]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Little Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich darauf hingewiesen, dass es &#8220;Little Brother&#8221; von Cory Doctorow jetzt auch als HÃ¶rbuch der im Internet kostenlos verfÃ¼gbaren PDF-Version gibt. Nun erschien das Buch in neuer Ãœbersetzung im Rowohlt-Verlag und die FAZ brachte eine Besprechung. Die Original-Ãœbersetzung von Christian WÃ¶hrl, die auf seiner Webseite abzurufen war, wurde von der Internetgemeinde in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://achnichts.wordpress.com/2010/03/02/ein-paar-little-brother-links/"><img src="http://www.dia-blog.de/wp-content/uploads/coverlb180.jpg" alt="coverlb180" title="coverlb180" width="180" height="255" class="alignright size-full wp-image-2710" /></a>Vor kurzem hatte ich <a href="http://twitter.com/uliuli/status/9619516754">darauf hingewiesen</a>, dass es &#8220;Little Brother&#8221; von Cory Doctorow jetzt auch als HÃ¶rbuch der im Internet kostenlos verfÃ¼gbaren PDF-Version gibt. Nun erschien das Buch in neuer Ãœbersetzung im Rowohlt-Verlag und die FAZ brachte eine <a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EB27BDED9E7314E33B2ED51F347D0FA15~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Besprechung</a>.</p>
<p>Die Original-Ãœbersetzung von Christian WÃ¶hrl, die auf seiner Webseite abzurufen war, wurde von der Internetgemeinde in einigen Zigtausend Exemplaren heruntergeladen. Nun werden es &#8211; <a href="http://achnichts.wordpress.com/2010/03/02/ein-paar-little-brother-links/">so Christian</a> &#8211; durch die FAZ-Besprechung wahrscheinlich noch ein paar mehr. Umgekehrt dÃ¼rfte die Bekanntheit des Buches dem kommerziellen Erfolg des Buches nicht gerade im Wege stehen. Cory Doctorow jedenfalls, so die FAZ, &#8220;ist Ã¼berzeugt, dass die freie Verbreitung im Internet den Verkaufszahlen seines Buchs nicht schadet&#8221;.</p>
<p>FÃ¼r mich ein faszinierendes Beispiel fÃ¼r das produktive Zusammenwirken von &#8220;alten&#8221; und &#8220;neuen&#8221; Medien, dem Sinn von Creative-Commons-Projekten und der alten Einsicht, dass sich QualitÃ¤t frÃ¼her oder spÃ¤ter durchsetzt.</p>
<p>Wenn jetzt noch Christian fÃ¼r seine kostenlose Vorarbeit vom Verlag entlohnt wÃ¼rde, wÃ¤re auch mein Gerechtigkeitsempfinden wieder im Lot.</p>

		
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