Archiv für die Kategorie „Diaspora“

Muss

Freitag, 18. August 2017

… heute wohl mit dem linken Fuß aufgestanden sein.

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Mal wieder Wilhelm Hauff lesen

Montag, 15. Mai 2017

… und die Nebelhöhle besuchen.

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Homo universalis

Montag, 26. September 2016

Mit seinem performativen Fotoprojekt reist der Fotograf und Medienkünstler Wolf Nkole Helzle rund um die Welt und fotografierte dabei in den letzten 20 Jahren über 40.000 Menschen. Im Sommer 2016 wurden von ihm an mehreren Tagen rund 800 Menschen, die in Mariaberg leben und arbeiten und auch jene, die zu Besuch kamen, portraitiert. Die Ausstellung im Kreuzgang des Klostergebäudes zeigt alle Einzelportraits und das durch viele Prozesse hindurch entstandene „Gesicht von Mariaberg“ – eine fotografische Verdichtung, in der alle Einzelportraits gleichgewichtig enthalten sind.

Am Sonntag war die Ausstellungseröffnung und weil wir ein bisschen zu spät waren, hatten viele Besucher schon „ihr“ Bild mitgenommen.

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Eins aber bleibt auf jeden Fall hängen: Das Portrait des „Gesichts von Mariaberg“.

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Und das hier:

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Wer zufällig an Mariaberg vorbeikommt, sollte den kleinen Abstecher hoch ins Kloster machen und durch den Kreuzgang wandeln. Die Ausstellung ist bis zum 6.11.2016 montags bis donnerstags von 8-17 Uhr, freitags von 8-15 Uhr und sonntags von 13.30-16.30 Uhr zu besichtigen.

Ausstellungsflyer
Website von Wolf Nkole Helzle

Saftplosion

Donnerstag, 15. September 2016

Macht man die Flasche eines chemisch neu zusammengesetzten Apfelsaftes auf (wir berichteten), verändert sich auch seine räumliche Verteilung.

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Metamorphosaft

Dienstag, 13. September 2016

Wenn frisch gepresster Apfelsaft nicht zeitnah konsumiert wird, verändert sich seine chemische Zusammensetzung.

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Verhältnisse (25)

Mittwoch, 31. August 2016
  • 1.000.000 – Anzahl der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns 1945
  • 1.000.000 – Anzahl der Flüchtlinge, die 1945 nach Mecklenburg-Vorpommern kamen
  • 1.600.000 – Anzahl der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns 2015
  • 23.000 – Anzahl der Flüchtlinge, die 2015 nach Mecklenburg-Vorpommern 1945 kamen
  • Wahlkampfthema Nummer 1 in Mecklenburg-Vorpommern: Flüchtlinge

Bescheidener Wunsch

Mittwoch, 22. Juni 2016
Gesehen in Reusten, Sportplatz

Gesehen in Reusten, Sportplatz

Guten Rutsch!

Dienstag, 5. Januar 2016

Unser zweites Kind nahm’s wörtlich und erblickte in der Silvesternacht um 23 Uhr 59 das in diesem Moment sehr bunte Licht der Welt.
Wir freuen uns.

Alblauf

Donnerstag, 16. Juli 2015

Letzten Sonntag hat es endlich mal wieder geklappt. Die Restfamilie war beim Reiten und die Alb lag vor mir wie ein Bilderbuch.

Laufschuhe an und los ging’s in Willmandingen im Rücken der drei Windräder „Eos“, „Aiolos“ und „Helios“, die just vor 20 Jahren hier in Betrieb gingen und mit einem Schlag die Windkraftleistung in Baden-Württemberg verdoppelten.

Zur Zeit spielt hier das Theater Lindenhof sein Sommertheaterstück „Arche Konrad„. Ich aber laufe weiter, grüße Kühe, …

… einen für die Schwäbische Alb so typischen Solitärbaum …

… und den Erpfinger Campingplatz. Die Zugmaschinen sehen auf der Alb anders aus als am Lago Maggiore.

Seltsame Flurnamen huschen vorbei (im Hintergrund die verspargelte Landschaft) …

.. auf dem Weg in den kühlen Wald.

Die gute alte Schnitzeljagd scheint auch im Zeitalter der Geocaches noch nicht ausgestorben.

Das nächste Dorf ist Erpfingen, …

… unter anderem bekannt für die nahegelegene Bärenhöhle und sein besuchenswertes Ostereimuseum.

Dabei ist Erpfingen ganz Dorf geblieben, mit Dunglegen (ein Wort, das wohl bald mit Dornicht, dünken und dunnemals in den Wortfriedhof wandern wird), die noch in Betrieb sind …

… und Kapuzinerkresse, die man gerne esse.

Dann geht es wieder bergauf auf dem Promillesträßle Richtung Dreherhöfe, wo ich dunnemals zum ersten Mal am Steuer eines Kraftfahrzeugs saß, noch Jahre vom Führerschein entfernt, die Nase mühsam übers Lenkrad des Audi 80 erhoben. Trotzdem: An diesem Vogeltod traf mich keine Schuld:

Bei diesem Wetter wird auf der Alb „g’haibet“, Sonntag hin, Sonntag her. Nur wird hier nicht wie früher das Öhmd geerntet, sondern die Biogasanlage mit gehäckseltem Grüngut gefüttert.

Dennoch möchte auch der moderne Agrarwirt keine abgefahrenen Pneus in seinem Silo sammeln.

Dann verfranse ich mich trotz Wanderkarte und Smartphone erheblich und finde erst dank des Weißdorns

… wieder auf die richtige Spur. Und dann durchs Grafental, das von Trochtelfingen, vorbei an den für die Alb so typischen Wacholderheiden …

… nach Mägerkingen führt, wo alte Heimatgefühle wach werden.

Seltsam, den alten Zwiebelturm wiederzusehen, den ich zu Grundschul- und Konfirmationszeiten stets vor Augen hatte. Ich erinnere mich undeutlich aus dem Religionsunterricht bei Pfarrer Knoch, dass hier – in der evangelischen Exklave, umgeben von katholischen Dörfern – ein Reformator (Name? Auf meinem persönlichen Wortfriedhof) Zuflucht gefunden haben soll. Aus der Heimatkundestunde bei Fräulein Löffelhart („Gabelweich“ pflegte mein Opa zu frotzeln), dass sich einst ein ortsansässiger „Märte“ (Martin) im Wald verlief, dank der Kirchenglocken der Blasiuskirche wieder in die Zivilisation zurückfand und daraufhin ein eigenes Glöckchen stiftete, das seit dieser Zeit jeden Abend (Um dreiviertel zehn? Zeitfriedhof.) den Verlorengegangenen heimläutet. Aus den eigenen Erinnerungen, dass ich hier, bei einer der Seckachbrücken meinen ersten Unfall hatte (mit dem Fahrrad einem Käfer die Vorfahrt genommen).

Dann kommt auch schon das Abholbusle und nimmt meine Erinnerungen mit. Auf dem nächsten Promillesträßle geht’s am Neuban vorbei ins katholische Harthausen, wo wir einer Freundin dabei helfen, einen ihrer Schuppen umzuschmeißen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Ach, man müsste viel öfter über die Alb laufen.

Bildunterschrift gesucht (Nr. 34)

Montag, 29. Juni 2015