Artikel-Schlagworte: „Berlin“

re:publica – In eigener Sache

Freitag, 8. April 2011

Wie schon vor vier Jahren angekündigt, besuche ich nächste Woche die re:publica. Wer nicht weiß, was das ist, sollte sich schämen oder nachlesen. Alle anderen mögen darüber nachdenken, ob sie schon ein Ticket haben. Wenn nein: Zu spät! Wenn ja: Ich suche noch Mitreisende. Anders formuliert: Ich suche oder biete eine Mitfahrgelegenheit von Tübingen/Stuttgart nach Berlin (12. oder 13. hin, 15. zurück). Interessebekundungen bitte in die Kommentare oder direkt per Mail. Danke.

… und die Tuba bläst der Brenner

Mittwoch, 12. Januar 2011

Wer im Berliner 4010 liest, muss sich auf saftige Preise …

… Product Placement, …

… magentische Töne …

… und ein iPhone-bewehrtes Publikum einstellen.

Wir hielten letzteres mit Geschichten vom Landleben und dem Nichtspielen einer Tuba so lange in Schach, bis die ersten von den harten Telekombänken fielen. Das war nach etwa 10 Sekunden.

Angeblich soll es von der Veranstaltung ein Video geben. Wir sind noch unschlüssig, ob wir das überhaupt wissen oder gar anschauen möchten.

Dia-Blog beim Jour Fitz

Mittwoch, 5. Januar 2011

Wir hatten es vorangedroht. Wer kommenden Montag in Berlin Mitte rumhängt und partout nicht weiß, was mit dem angebrochenen Abend anfangen, sollte erwägen, ins 4010 zu strömen. Denn da werden nicht nur kostenlos Getränke gereicht, sondern ab 20 Uhr auch verlesene Texte verlesen. Unter anderem von uns. Anmelden kann man sich auch, nützt aber nichts: Voll ist voll. “Jour Fitz” nennt sich das ganze, der Taubenvergrämer lädt ein und moderiert leider auch. Wir haben uns noch nicht entschieden, welches Instrument wir mitbringen und/oder ob wir einzelne Texte singen möchten. Da die Mandoline ausscheidet, stehen derzeit Dudelsack, Gemshorn (Abbildung) und Nasenflöte zur Auswahl. Weitere Vorschläge werden gerne angenommen.

[Das Gemshorn-Bild haben wir den Wikimedia Commons entnommen.]

Liebe Berliner!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lauren Brown, die australische Konzeptkünstlerin, die sonst unter dem Label “She sees red” über Kunst Down under bloggt, hält sich derzeit in Berlin auf, wo sie an verschiedenen Projekten arbeitet. Unter anderem bewegt sie sich kopfhörerbewehrt durch Berlin und irritiert Passanten.

Ihr neues Projekt heißt nämlich “Listening to the city” und wird fortlaufend im gleichnamigen Blog dokumentiert. Dazu begibt sie sich an ausgewählte Orte in Berlin und hält fest, was sie dort hört. Gestern beispielsweise war sie am Kottbusser Tor in Kreuzberg und hörte unter anderem folgendes:

Liebe Berliner: Wenn ihr Lauren irgendwo seht, seid so gut und ruft mal kräftig “Dia-Blog”. Das wäre cool. Danke.

Kino in der Liste (46)

Donnerstag, 16. September 2010

Groupies bleiben nicht zum Frühstück (D, 2010)

  • Plot in a nutshell: Boy meets girl. Boy is famous. Girl doesn’t know at first. Then she does. Trouble
  • Berlin mal wieder
  • Und “Berlin, Berlin” auch mal wieder
  • Denn für die Charaktere mussten mal wieder Lolle und Konsorten herhalten
  • Also: Zappelig planlose Hauptdarstellerin, berlinernde Schnodderschnauzen-Bestfreundin etc. pp
  • Die anfangs pflichtschuldig abgearbeitete Lovestory kriegt aber die Kurve
  • Entwickelt sich noch, aber leider zu spät, zu einer sympathischen Kiste
  • Und noch ein kleines Plus: die für den Film im Reagenzglas gezeugte Band “Berlin Mitte”
  • Macht zwar belanglose Mucke (Soundgarden für Arme)
  • Kriegt beim nachgestellten Auftritt doch so was wie Konzertatmo hin
  • Fazit: Marc Rothemund (“Sophie Scholl”) teilverschenkt die Chance einer anständigen deutschen romantischen Komödie

Jour Fitz V

Freitag, 12. Februar 2010

vergraulerWo wir grad so schön beim Vorlesen sind: Auch anderswo wird diesem Zeitvertreib gefrönt. Zum Beispiel in der Hauptstadt. Dort veranstaltet der @Vergraemer aka Taubenvergrämer aka Jan-Uwe Fitz (rechts) am 22. Februar zum fünften Mal seine Jour Fitz (wir berichteten).

All dies wäre nicht weiter erwähnenswert, hätte nicht im Frühherbst letzten Jahres folgender E-Mail-Trialog stattgefunden (aus der Erinnerung nachgeformt):

juf schrub:
He, ihr Säcke, wollt ihr nicht beim Jour Fitz lesen?

uli schrub:
Wasndas?

wog schrub:
Gibts da Groupies?

juf schrub:
Büdde! Am 22. Februar.

wog schrub:
Gibts da Groupies?

juf schrub:
Büdde, büdde!

uli schrub:
Zahlstn?

juf schrub:
Ich trete euch 5.000 Follower ab.

wog schrub:
Sind da auch Groupies bei?

uli schrub:
8.000.

juf schrub
gebongt.

wog schrub:
davon mind. 3.000 Groupies!

juf schrub:
gebongt.

Natürlich erhielten wir weder 8.000 Follower noch 3.000 Groupies. Vielmehr wurden per Fleurop 8 Forellen und 3 Guppies angeliefert. Wir kauften ihnen ein Aquarium und verfluchten den Herrn Fitz. Seither hat er einen unsichtbaren Buckel.

Wir lesen trotzdem. Ehrensache.

Jour Fitz

Dienstag, 29. September 2009

Wer auch immer die Wahl des Taubenvergrämers zum Keinkanzler zu verantworten hat: Jetzt müsst ihr auch die Konzigwensen tragen. Das heute vorab bekanntgewordene Nichtregierungsprogramm von Jan-Uwe Fitz sieht eine monatliche Jour Fitz vor, in der unfähigemöglicheglaubliche Schriftsteller aus ihren Machwerken vortragen werden.

Jour Fitz - Logo

Berliner! Strömt am 26. Oktober ins Soupanova und straft Veranstalter und Vortragende mit vorzüglicher Hochachtung. Denn damit rechnen sie nie und nimmer.