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Der Häkelschwein-Vorfall

Mittwoch, 8. Februar 2012

Ein Nachtrag zur letztsonntäglichen Bloglesung “Das Letz niest” tut not. Zum einen, weil wir ja den Link zum ausführlichen und daher dreigeteilten Rückblick (einszweidrei) von Helmut Bachschuster versprochen hatten. Zum anderen, weil sich viele Besucherinnen und Besucher Aufklärung über den Vorfall mit dem Häkelschwein erhoffen.

Das nämlich – soviel sei allen verraten, die aus unerfindlichen Gründen bei der siebten Auflage der beliebten Veranstaltung nicht dabei sein konnten – hatte während des Abends die Bühne geentert, um dort in einem Monoflashmob selbstverfasste Texte vorzutragen. Vier Amateurbilder dokumentieren den Vorgang:

1. Das Häkelschwein (Mitte) springt auf den Lesetisch, um in die Nähe eines Mikrofons zu gelangen. Die Veranstalter (links und rechts) verschließen Ohren und Augen. Ohne Erfolg.

2. Das Häkelschwein zwingt mit der bloßen Kraft seiner Gedanken das Mikrofon zu sich herunter. Vielleicht war auch eine Schraube locker.

3. Mit ernster Miene: Das Häkelschwein trägt aus seinem Werk vor.

4. Geschafft. Das Häkelschwein zeigt dem verblüfften Publikum sein Schwänzchen und lächelt.

Offenbar hinterließ der säuische Miniflashmob bei einzelnen Zuschauern Eindruck:

Außerdem wurde nach der Veranstaltung der Wunsch laut, weiteren Texten des sympathischen Tiers lauschen zu dürfen. Als Veranstalter kann ich mich dem nur anschließen. Weil das Häkelschwein nach der Veranstaltung jedoch spurlos verschwunden war, konnte leider kein dahingehender Kontakt geknüpft werden. Sachdienliche Hinweise über den Aufenthaltsort und die Erreichbarkeit des Rüsseltiers bitte in die Kommentare.

PS: Weitere An-, Durch- und Rückblicke auf “Das Letz niest” finden sich übrigens auf der eigens dafür vorgesehenen Seite, mehr zu allen anderen Vortragenden ^hier, aber etwas weiter unten.

Das Letz noss VII

Dienstag, 31. Januar 2012

Für alle, die bei der Lesung dabei waren und die Texte unserer wunderbaren Gäste nochmal nachlesen oder überhaupt mehr über sie wissen wollen. Und für alle anderen. Den Review gibt’s später woanders. Wir werden’s verlinken.


Alexandra Tobor | @silenttiffyAlexandra Tobor


Deef Pirmasens | @deefDeef Pirmasens


Dr. Schreck | Sascha BühlerDr. Schreck / Sascha Bühler


Revolvermädle | Katharina FinkFrl. Fink / Katharina Fink

Sieben

Freitag, 27. Januar 2012

Ich darf nochmal kurz auf die Veranstaltung hinweisen, die am Sonntag in die siebte Runde geht. Alle notwendigen Infos finden sich an der dafür vorgesehenen Stelle, hier nur das letzte in Kürze.

Offenbar haben wir einen bayrischen Abend ohne Bayern, denn unsere lesenden Gäste reisen aus Bayreuth, Augsburg und München an, sind aber gar keine Bayern. Wir erwarten außerdem Publikum bis aus Hessen und gehen davon aus, dass der Kulturschock richtig tief sitzt. Wir selbst sind geschockt von der Absage unseres bewährten Chronisten und hoffen mit Hölderlin, dass fotografierender und schreibender Ersatz naht. (Bewerbungen bitte in die Kommentare.)

Ob es eine verflixte sieben wird, liegt letztlich bei euch. Kommet zuhauf und das Zimmertheater wird wieder von umfallenden Bierflaschen widerhallen!

Rückblicke auf das niesende Letz

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Noch nie hatten wir so viele Reaktionen und Rückblicke wie dieses Mal. Und so schöne. Danke an

  • Lukas Thum für den schnellen ersten Review und sein Fazit: “Der Abend war genial. Mehr als das. Verdammt cool!”
  • Helmut Bachschuster für die Bebilderung der Stimmung im Tübinger Zimmertheater.
  • die Kritikerin des Schwäbischen Tagblatts, die zu einer Lesung ging und eine “Internet-Revue” sah (gibt’s auch gedluckt).
  • Markus Seefried fürs Lesen und das berechtigte Publikums-Lob.
  • Roman Held fürs Lesen und die rührende Liebeserklärung an Tübingen und das niesende Letz.
  • Martha & Frauke für die knallgute Performance (die man vielleicht bald auch in Berlin erleben kann) und ihren erfrischenden Kommentar über Twitterszenenkoriphäen und Gartenzaunwinker.
  • Lars Hilscher, König der Zusammenfassung und der Linkrecherche, Bierflaschenperformancekünstler und junger Vater fürs Vielleichterscheinen, Vielleichtfotografieren und Vielleichtchronikschreiben.

Danke natürlich auch an alle Vonfernangereisten, sei es von Hannover, Frankfurt, Heilbronn, Stuttgart oder Talheim, an alle Twuetopianer, alle Letzniest-Fans auf der ganzen Welt, das Zimmertheater, die Zimmertheater-Technik, die Zimmertheater-Bar, den Zimmertheater-Tisch, die Zimmertheater-Stühle, das Zimmertheater-Mikrofon sowie die Sprudelflasche, die Feuerwehrleute und Sanitäter hinter der Bühne, Sebastian Vettel, Tokio Hotel, Johannes Heesters und alle anderen, die uns so sehr inspirierten. Danke, danke, danke.

Das Letz niest zum sechsten Mal

Montag, 26. September 2011

Das Letz niest (VI)Ja, richtig, zum sechsten Mal. Hätten wir auch nicht gedacht, damals, als wir uns in den Kopf gesetzt hatten, eine Bloglesung ins verschlafene Unistädtchen zu holen und plötzlich vor 50 Leuten saßen, die das tatsächlich hören wollten. Als wir dann lernen mussten, dass man solche Veranstaltungen weder im Hochsommer, noch außerhalb der Stadtmauern anbieten sollte. Und schließlich unsere Heimat im Zimmertheater fanden, wo nicht nur wir uns wohlfühlen, sondern auch unsere Lesenden sowie das werte und wachsende Publikum. Die sechste Niesung steht vor der Tür und wir wollen euch nicht unvorbereitet lassen. Folgendes erwartet uns:

Markus SeefriedWitze über Namen sind ja bekanntlich verboten. Aber bei Markus Seefried schlägt die Onomatopoesie fest zu: Er fand seinen Frieden am (Boden-)See, denn das ist dort, wie er selbst schreibt “wo andere Leute Urlaub machen”. Sonst schreibt er nicht viel über sich, sondern eher zu zusammengehörigen Themen wie Vorurteile, Schlafen, Baumarktsucht, Slayer oder auch Abgänge. Auf seine eigene Art eben. Er tut dies twitternd als @herrpunkt und bloggend in seinem dauerrenovierten Argwohnheim. Markus ist der mit Abstand meisteingeladene Gast bei unserer Lesereihe. Fünfmal war er um keine Gründe verlegen, uns einen Korb zu geben, diesmal haben wir ihn unausgeschlafen erwischt und werden nun endlich auch den unteren Teil seines Gesichts kennen lernen.

Es gibt Twitterer, bei denen sitzt jeder Tweet. Da sind keine Albernheiten zu finden, keine Linkorgien, kein Katzencontent und keine endlosen Dialoge mit anderen Twitterern. Nur -zack- ein knackiger Tweet -zack- am anderen. Nirgends Luft, nichts wackelt, alles passt. Davon gibt es nur wenige in Deutschland. Roman Held ist einer davon. Als @hoch21 haut er uns schwarze, böse Gedanken, aber auch Alltagsphilosophisches um die Ohren, dass es nur so knallt.

@hoch21

Steckt dahinter vielleicht sogar ein tieferer Sinn?

“Es mag bisweilen vielleicht den Anschein haben, ich würde einfach beliebige Zoten in die Timeline werfen. Doch ich folge durchaus einer etwas abgedrehten Agenda. Ich mag Tweets, die ein bisschen manipulativ zum Guten oder Tiefgründigen sind und gebe mir Mühe, gelegentlich solche zu schreiben. Das gelingt mir mal besser und mal schlechter. Es geht mir nicht um die Favs, sondern um Brückenschläge zwischen Perspektiven und gemeinsame Nenner.”

erklärt Roman Held dazu auf Formspring, wo man mehr über den Essener erfährt. Oder über seine “Lesestunde“, die aus einem Tweet entstand, der eine ungeahnte Eigendynamik entwickelte. Die Tweethintergrundplattform 140 Sekunden widmete ihm kürzlich einen eigenen, sehenswerten Beitrag dazu.

140 Sekunden - hoch21

Übrigens: Roman bloggt auch.

Martha und Frauke (Bild: Sebastian Gollnow)Im Gegensatz zu Martha und Frauke, denn die bloggen gar nicht. Dafür haben sie ein anderes Netzphänomen am eigenen Leib erlebt: einen Youtube-Hype. Grund genug für uns, sie einzuladen, damit sie uns etwas erzählen über das hügelige Tübingen, das ihnen in letzter Zeit des öfteren den Schlaf geraubt hat, sie durch Presseredaktionen jagte und vor Fernsehkameras stellte. Wer das Video unfassbarerweise noch nicht gesehen hat, der kann das jetzt und hier nachholen:

Karten gibt’s übrigens bei Reservix oder bei konzertkasse.de. Oder einfach direkt beim Zimmertheater reservieren: 07071/92730.

PS: Fabian Neidhardt, der beim dritten Letzniest ganz ohne Papier auftrat, macht jetzt auch Straßenpoesie.

Analogkritik

Mittwoch, 25. Mai 2011

Schwäbisches Tagblatt, 25.5.2011 (mit freundlicher Genehmigung des Autors)

Schwäbisches Tagblatt, 25.5.2011 (mit freundlicher Genehmigung des Autors) – und digital

Dankeschön.

Das Letz nas Gemischtes

Montag, 23. Mai 2011

Statt eines Reviews der gestrigen Veranstaltung (der kommt vom offiziell-temporären Chronisten Helmut Bachschuster in den nächsten Tagen) liefere ich hier mal kurz die Webkoordinaten der Beteiligten nach:

Jan-Uwe Fitz vergrämt nicht nur Tauben im Blog und bei Twitter, sondern lädt auch andere dazu ein.

Bastian Melnyk schreibt, zeichnet und twittert.

Mischgemüse mischt Gemüse und Gefühle auf mischgemuese.com.

Uli und Wolfgang beschäftigen sich neben dem Dia-Blog abwechselnd mit kniffligen Fragen und Nichts. Und Wolfgang lebt zeitweise in einer Kolonie an.

Alle weiteren Reviews werden bei www.das-letz-niest.de gesammelt.

Toll war’s. Voll war’s. Danke.

Nachtrag 25.5.:
Die offizielle Chronik des Geschehens ist diesmal dreigeteilt (null, eins, zwei) und trefflich bebildert.

Wo? Wie? Was?

Dienstag, 17. Mai 2011

Der Mensch ist ja eitel. Dem darf ich mich nicht entziehen. Also google ich nach der von mir mitveranstalteten Bloglesung “Das Letz niest V” in der festen Ãœberzeugung, diese fände kommenden Sonntag abend im Tübinger Zimmertheater statt. So jedenfalls war das vereinbart. Nun führt jedoch ein Suchmaschinenlink auf die Webseite des Landestheaters Tübingen (LTT), die mir anzeigt, dass wir anscheinend zeitgleich auch den innerörtlichen Theaterkonkurrenten bespielen (Nachtrag 17:26 Uhr: Jetzt geht dieser Link woanders hin. Hm.):

Nanu. Habe ich mit den falschen Leuten telefoniert? Oder wurden wir weiterverkauft? Gab es eine Ablösesumme? Warum haben wir nichts davon erfahren? Ich will schon zum Hörer greifen, da sehe ich, dass die Veranstaltung zwar im Spielplan des LTT aufgeführt ist, als Veranstaltungsort aber das Zimmertheater angegeben wird.

Das ist ja nett vom LTT, denke ich, dass die auf das Konkurrenzangebot hinweisen. Das Zimmertheater macht sowas meines Wissens nicht.

Die weitere Recherche ergibt: Das Landestheater Tübingen auch nicht. Zumindest nicht freiwillig. Der Witz an der Sache ist, dass die Webseite des LTT auf eine externe Datenbank zugreift, die nicht nur das Programm des LTT gespeichert hat, sondern auch das der Konkurrenz.

Es gibt noch weitere Webseiten, die diese Datenbank benutzen, so zum Beispiel Partykel, das “Kultur- und Nightlifeportal für die Region Tübingen und Reutlingen”, aber auch die ulm-news mit “Nachrichten für Ulm und Umgebung”, das Albmag oder das Stuttgarter Stuggi.info. Während all dies Veranstaltungseiten sind, kommt es einem doch etwas seltsam vor, die eigene Bloglesung auch auf einer Tourismusseite wie “Unser Bad Urach” oder der rabenschwarzen Dunklen Seite wiederzufinden.

Wie passiert so etwas? Schaut man sich die URLs der jeweiligen Webseiten an, erkennt man in events/view/id/43336/date/1306015200 ein wiederkehrendes Schema. Diese Angaben verweisen offensichtlich auf den Eintrag von “Das Letz niest” in ein und derselben Datenbank. Das ist schlau, denn so benötigt man tatsächlich nur eine einzige Datenbank für eine Vielzahl von Webseiten. Und da die Webseiten nur auf den Teil der Datenbank zugreifen, der für sie interessant ist, merkt Otto Normalveranstalter auch gar nichts davon, dass die Veranstaltung des direkten Konkurrenten nur einen Klick entfernt lauert.

Anders ist dies mit den Suchmaschinen, die ihre Searchbots – auch “Spider” genannt – durchs Netz schicken und jeden denkbaren Link verfolgen. Ein solcher Spider hat offensichtlich die Zimmertheater-Veranstaltung mit dem LTT-Veranstalter in Verbindung gebracht und auf mein Geheiß ausgegoogelt. Man kann Spider über so genannte Metatags oder eine robots.txt genannte Datei davon abhalten, so etwas zu tun, was im vorliegenden Fall anscheinend versäumt wurde – wohl, weil es wahrscheinlich recht aufwändig wäre, solche Kombinationen per Programm zu verhindern.

Sinnvoller dürfte dagegen eine Abfrage sein, die bei bestimmten Webseiten – wie z.B. der des LTT – wirklich nur die Veranstaltungen anzeigt, die angezeigt werden sollen, nämlich die des LTT. Sonst kann sich nämlich jeder einen Spaß daraus machen, Webseiten mit Events oder Bildern zu verknüpfen, die definitiv nicht zusammengehören. So kann ich dem Zimmertheater Tübingen mit der entsprechend eingegebenen URL eine Einführung in die Homöopathie (Nachtrag 17:26 Uhr: Auch dieser Link führt jetzt woanders hin. Hm hm.) verpassen …

… oder auf der durchs Wissenschaftsministerium geförderten Seite Orchester und Schule eher unpassende Bilder einfügen:

Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass das Unternehmen, das diese Datenbank betreibt, schlampig gearbeitet hat. Und Menschen, die sich mit Programmierung nicht auskennen, würden wohl nie auf die Idee kommen, so mit URLs umzugehen. Die Gefahr, dass Kombinationen wie die beschriebenen entstehen, ist daher relativ gering. Ich würde das ganze daher in die Kategorie “Schönheitsfehler” einordnen.

Dennoch war der Ausgangspunkt für die geschilderten Überlegungen tatsächlich eine einfache Google-Recherche, die suggerierte, dass das Programm des einen Theaters im anderen Theater stattfände. Und das ist wohl nicht im Sinne des Erfinders, der deshalb auch um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Ãœbrigens gefiel mir persönlich die Webseite des Sirchinger Malermeisters Reichenecker am besten, die “Das Letz niest” zwischen Trockenbau und Schimmelschutz anpreist (Nachtrag 18.5., 14:50 Uhr: Jetzt ist auch diese Seite “repariert”):

PS: Als ich versehentlich den URL-Teil, der auf “Das Letz niest” verweist, an diese unsere Webseite anhängte, war ich mehr als verblüfft, als ich feststellte, wohin das nun führte. Seht selbst. Den Trick verrate ich vielleicht ein anderes Mal.

Das Letz niest zum fünften Mal

Dienstag, 3. Mai 2011

Es ist ja schon hier und dort durchgesickert, nun wollen wir es ganz offiziell verkünden:

Das Letz niest (V)

Alle Informationen zum Event findet man wie immer unter www.das-letz-niest.de. Die echten Insiderinfos aber gibt’s nur hier.

Wir beginnen mit einem Mann, der diesmal gar nicht dabei ist, obwohl er bei den ersten vier Auflagen der Lesung stets eine wichtige Rolle spielte. Beim ersten Mal las Lars Hilscher (aka Eldersign) selbst aus seinem Blog und interviewte sich anschließend sogar dazu. Seitdem ist er nicht nur treuer Besucher unserer Lesereihe, sondern auch ihr hochoffizieller Chronist. Wer sonst könnte die Geschehnisse dort trefflicher zusammenfassen und auch noch so kompetent bebildern wie er? Uns fällt niemand ein. Als wäre das nicht schon Arbeit genug, sorgt er nebenher stets für vergnügliche Szenen, stellte er doch jedes Mal irgendetwas mit seinem fünften vierten dritten zweiten Bier an. Beim letzten Mal wurde damit die Zimmertheater-Kellertreppe auf Haltbarkeit getestet. Treppe wie Publikum blieben cool. Diesmal aber bleibt sein Platz am Tresen leer und wir können ihm nicht einmal einen Vorwurf machen, hat er doch eine saumäßig gute Ausrede: Er tritt am nämlichen Wochenende in den Stand der Ehe. Damit nicht genug, sind wir sogar selbst schuld daran, denn just nach der ersten Auflage der Lesung – damals noch im Club Voltaire – hatte Lars seiner Herzdame den twittergerechten Heiratsantrag gemacht. Von hier aus also: Alles Gute!

Was bei der ersten Lesung mit dem eldersignschen Bier passierte? Jan-Uwe Fitz (aka @vergraemer) bediente sich daraus. Der war damals ein kleiner, unbedeutender Twitterstar mit vielleicht 6.000 Followern und glaubte, er könne sich das leisten. Heute ist er ein kleiner, unbedeutender Twitterstar mit vielleicht 28.000 Followern und kriegt ein eigenes Bier, wenn er aus seinem neuen Buch vorliest. Dass es darin um einen gestörten Menschen geht, der die Klapse von innen aufmischt, wundert niemanden wirklich, der damals die Geschichte vom Kleptopäden mitanhören musste. Übrigens will – Gerüchten zufolge – Fitz nun eine Nacht im Hölderlinturm zubringen, um dort sein neues Buch in Rekordzeit zu verfassen.

Irre allüberall. Da tut es gut, wenn man – wie im Fall von mischgemuese.com – zwei durchschnittlich aussehende, durchschnittlich begabte, durchschnittlich musikalische Vlogger im Programm hat, die das Niveau wieder auf mediokres Maß zurückbringen. Meter Mütze reist aus London an und Esteban von Spanien entgegen aller Erwartungen direkt aus Tübingen. Ob sie Musik machen werden, ob sie mittlerweile eine Praktikantin gefunden haben und ob sie wirklich demnächst im Fernsehen kommen – man weiß es nicht.

Was man ebenfalls nicht weiß: Kann Bastian Melnyk vor Publikum lesen? Er weiß es ja selber nicht, tut er dies bei uns doch zum allerersten Mal. Was man weiß: Er kann zeichnen. Und er kann schreiben. Zur Einstimmung empfehlen wir das neueste Werk aus seiner Reihe “Begegnungen”: Quaaak.

PS: Chronist gesucht. Dringend. Bewerbungen in die Kommentare.

Das Letz nas zum vierten Mal

Montag, 28. Februar 2011

… und ich begnüge mich hier mit einer kleinen Twitter-Reminiszenz (wie immer von unten zu lesen), weil ich genau weiß, dass unser Chronist Lars nicht nur feinsäuberlich mitgeschrieben hat, sondern auch wieder wunderbare Bilder veröffentlichen wird. Link folgt. (Nachtrag: Eine Ãœbersicht der Rückblicke findet sich natürlich auf www.das-letz-niest.de.) (Nachtrag 2: Und hier die in Marmor gemeißelte Wiedergabe der Geschehnisse vom Sonntag. Lars sei tausendfacher Dank!)

Schön war’s.