Artikel-Schlagworte: „Jan-Uwe Fitz“

Letznieserneuigkeiten

Freitag, 30. September 2011

Bevor am Sonntag das Letz wieder niest, hier ein paar News von Ex-Niesenden:

Meter MützeMeter Mütze, der zusammen mit Esteban von Spanien beim dln5 als Mischgemuese für heitere Verstörung sorgte, wurde jetzt zum 19. “open mike” der Literaturwerkstatt Berlin am 5./6. November eingeladen. Das “open mike” gilt neben dem Bachmann-Preis als wichtigster Wettbewerb für deutschsprachige Literatur-Neuentdeckungen und führt in seiner Preisträgerliste Namen wie Julia Franck, Jochen Schmidt oder Tilman Rammstedt. Meter, wir sind stolz auf dich!

Jan-Uwe FitzUnser Lieblings- und Dauergast Jan-Uwe Fitz (dln1, dln5) alias @vergraemer veröffentlicht just heute sein neuestes Werk, das E-Book “Vergraemungen. @vergraemers seltsamste Tweets”. Darin findet sich “eine aus mehr als dreitausend Tweets emergierende Gedankenwelt irgendwo zwischen Franz Kafka und Monty Python”. Praktischerweise chronologisch, aber auch in Sachgruppen wie “Sozialphobie” oder “devote Aggression” organisiert. Verfügbar für iPhone, iPad, iPod touch und sogar normale Computer. Der Preis: 2,99 Euro. Hier zu kaufen.

Faby NeidhardtFabian Neidhardt, Blogger, Twitterer, Free Hugger, Poetry Slammer, Sprecher, Botschafter des Lächelns und im Oktober 2010 auch dln3-Nieser, gewann den 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerb von BoD und literaturcafe.de. Auf letzterer Webseite findet sich auch ein Interview mit Faby, in dem er unter anderem über sein neuestes Projekt “Straßenpoesie” erzählt.

Update
Hier noch eine ennomanische Kurzrezension des letzten Vergraemerwerkes “Entschuldigen Sie meine Störung”:

Neu im Regal (24)

Donnerstag, 9. Juni 2011

Jan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine StörungJan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine Störung. Köln (DuMont Buchverlag) 2011. 288 Seiten, 8 Euro 99.

Es gibt Bücher, die muss man einfach gelesen haben. Dieses Buch gehört nicht dazu. Man sollte es vielmehr gehört haben. Eigentlich gehört es vom Autor selbst vorgelesen. Allerdings ist es kein Hörbuch, daher muss man in eine der vielen Lesungen gehen, die der Autor veranstaltet. Leider liest er dort weder selbst, noch aus seinem Buch. Wenigstens kann man das Buch gehörig signieren lassen. Das gehört sich jedoch nur, wenn es einem gehört. Auch wenn es kein Hörbuch ist. Am besten hört man einfach das Internet ab.

Das klingt verrückt und kompliziert, ist es aber auch. Schließlich handelt der Roman von einem gestörten Menschen. Wovon man sich indes nicht stören lassen sollte. Denn eigentlich schreibt der gestörte Mensch den Roman, was zugegebenermaßen etwas verstörend ist. Um einen Roman handelt es sich jedoch nicht, dafür hat der verstörte Lektor des Buches Sorge getragen. Der Lektor kommt in dem Buch zwar nicht vor, spielt dort aber einen unsichtbaren Hausmeister und in einer Nebenrolle zwei Vorhangnippel.

Wenn mich jemand fragt, ob ich das Buch empfehlen kann, antworte ich wahrheitsgemäß. Fragt mich hingegen jemand, ob dieser Wahnsinnsroman eine faszinierende Reihung von Fitziaden sei, die in einer missglückten Rahmenhandlung aufgefangen werden, um dann einem absurden Höhepunkt zuzustreben, der einen in Kicherorgien qualvoll ersticken lässt, antworte ich besser nichts. Ich bin doch nicht blöd.

Disclaimer: Ich habe Jan-Uwe Fitz entdeckt. Eigentlich hatte ich etwas anderes gesucht.
Disclaimer II: Jan-Uwe Fitz hat eines unserer Bücher rezensiert. Ich weiß bis heute nicht, ob das gut oder schlecht für uns ist. Möge es ihm genauso ergehen.
Disclaimer III: Eine sehr viel bessere Rezension als diese hier hat das Häkelschwein geschrieben, die Sau.

Das Letz nas Gemischtes

Montag, 23. Mai 2011

Statt eines Reviews der gestrigen Veranstaltung (der kommt vom offiziell-temporären Chronisten Helmut Bachschuster in den nächsten Tagen) liefere ich hier mal kurz die Webkoordinaten der Beteiligten nach:

Jan-Uwe Fitz vergrämt nicht nur Tauben im Blog und bei Twitter, sondern lädt auch andere dazu ein.

Bastian Melnyk schreibt, zeichnet und twittert.

Mischgemüse mischt Gemüse und Gefühle auf mischgemuese.com.

Uli und Wolfgang beschäftigen sich neben dem Dia-Blog abwechselnd mit kniffligen Fragen und Nichts. Und Wolfgang lebt zeitweise in einer Kolonie an.

Alle weiteren Reviews werden bei www.das-letz-niest.de gesammelt.

Toll war’s. Voll war’s. Danke.

Nachtrag 25.5.:
Die offizielle Chronik des Geschehens ist diesmal dreigeteilt (null, eins, zwei) und trefflich bebildert.

Das Letz niest zum fünften Mal

Dienstag, 3. Mai 2011

Es ist ja schon hier und dort durchgesickert, nun wollen wir es ganz offiziell verkünden:

Das Letz niest (V)

Alle Informationen zum Event findet man wie immer unter www.das-letz-niest.de. Die echten Insiderinfos aber gibt’s nur hier.

Wir beginnen mit einem Mann, der diesmal gar nicht dabei ist, obwohl er bei den ersten vier Auflagen der Lesung stets eine wichtige Rolle spielte. Beim ersten Mal las Lars Hilscher (aka Eldersign) selbst aus seinem Blog und interviewte sich anschließend sogar dazu. Seitdem ist er nicht nur treuer Besucher unserer Lesereihe, sondern auch ihr hochoffizieller Chronist. Wer sonst könnte die Geschehnisse dort trefflicher zusammenfassen und auch noch so kompetent bebildern wie er? Uns fällt niemand ein. Als wäre das nicht schon Arbeit genug, sorgt er nebenher stets für vergnügliche Szenen, stellte er doch jedes Mal irgendetwas mit seinem fünften vierten dritten zweiten Bier an. Beim letzten Mal wurde damit die Zimmertheater-Kellertreppe auf Haltbarkeit getestet. Treppe wie Publikum blieben cool. Diesmal aber bleibt sein Platz am Tresen leer und wir können ihm nicht einmal einen Vorwurf machen, hat er doch eine saumäßig gute Ausrede: Er tritt am nämlichen Wochenende in den Stand der Ehe. Damit nicht genug, sind wir sogar selbst schuld daran, denn just nach der ersten Auflage der Lesung – damals noch im Club Voltaire – hatte Lars seiner Herzdame den twittergerechten Heiratsantrag gemacht. Von hier aus also: Alles Gute!

Was bei der ersten Lesung mit dem eldersignschen Bier passierte? Jan-Uwe Fitz (aka @vergraemer) bediente sich daraus. Der war damals ein kleiner, unbedeutender Twitterstar mit vielleicht 6.000 Followern und glaubte, er könne sich das leisten. Heute ist er ein kleiner, unbedeutender Twitterstar mit vielleicht 28.000 Followern und kriegt ein eigenes Bier, wenn er aus seinem neuen Buch vorliest. Dass es darin um einen gestörten Menschen geht, der die Klapse von innen aufmischt, wundert niemanden wirklich, der damals die Geschichte vom Kleptopäden mitanhören musste. Übrigens will – Gerüchten zufolge – Fitz nun eine Nacht im Hölderlinturm zubringen, um dort sein neues Buch in Rekordzeit zu verfassen.

Irre allüberall. Da tut es gut, wenn man – wie im Fall von mischgemuese.com – zwei durchschnittlich aussehende, durchschnittlich begabte, durchschnittlich musikalische Vlogger im Programm hat, die das Niveau wieder auf mediokres Maß zurückbringen. Meter Mütze reist aus London an und Esteban von Spanien entgegen aller Erwartungen direkt aus Tübingen. Ob sie Musik machen werden, ob sie mittlerweile eine Praktikantin gefunden haben und ob sie wirklich demnächst im Fernsehen kommen – man weiß es nicht.

Was man ebenfalls nicht weiß: Kann Bastian Melnyk vor Publikum lesen? Er weiß es ja selber nicht, tut er dies bei uns doch zum allerersten Mal. Was man weiß: Er kann zeichnen. Und er kann schreiben. Zur Einstimmung empfehlen wir das neueste Werk aus seiner Reihe “Begegnungen”: Quaaak.

PS: Chronist gesucht. Dringend. Bewerbungen in die Kommentare.

Wir lesen.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Am 10. Januar 2011 lädt Jan-Uwe Fitz wieder zum Jour Fitz. Da er dies fortlaufend macht, täte ich’s nicht erwähnen, wären wir nicht selbst dort vor Ort. Wer also zur fraglichen Zeit in Berlin weilt, darf uns dort die Hände schütteln, ins Gesicht niesen oder die Ukulele Mandoline streicheln. Sogar zuhören. Tut euch keinen Zwang an, wir freuen uns über jeden Kontakt. Fast jeden.

Da der Gastgeber auf die Nachfrage, ob es einen Banner oder ähnliches gebe, um für die Veranstaltung zu werben, “nö. kann so etwas nicht.” erwiderte, sah ich mich gezwungen, selber in die Maus zu greifen. Hier:

Das Letz niest

Donnerstag, 11. Februar 2010

plakatWir hatten’s schon mal gesagt, wiederholen uns aber gerne: Wer am Samstag der Fasnacht, dem Fasching und/oder dem Karneval entfliehen möchte, sollte sich nach Tübingen begeben und spätestens um 20 Uhr im Club Voltaire eingetroffen sein.

Dort lesen nämlich mehrere traurige Gestalten aus ihren weinerlichen Werken. Freude wird hier nicht aufkommen und selbst der Alkohol dürfte lediglich die allgemeine Betrübnis vertiefen. Fasnachts- und lebensmüde Trauerklöße finden hier das perfekte Ambiente für ihren Kulturpessimismus. Wir beklagen dies gemeinsam mit dem Schwäbischen Tagblatt, das in seiner heutigen Ausgabe eindringlich vor dieser Veranstaltung warnt.

Helau. Genau.

Jour Fitz

Dienstag, 29. September 2009

Wer auch immer die Wahl des Taubenvergrämers zum Keinkanzler zu verantworten hat: Jetzt müsst ihr auch die Konzigwensen tragen. Das heute vorab bekanntgewordene Nichtregierungsprogramm von Jan-Uwe Fitz sieht eine monatliche Jour Fitz vor, in der unfähigemöglicheglaubliche Schriftsteller aus ihren Machwerken vortragen werden.

Jour Fitz - Logo

Berliner! Strömt am 26. Oktober ins Soupanova und straft Veranstalter und Vortragende mit vorzüglicher Hochachtung. Denn damit rechnen sie nie und nimmer.