Artikel-Schlagworte: „Sebastian Rogler“

gefällt mir

Donnerstag, 1. August 2013

Now can come what want? Was’n das? Was wollte ich denn, das kommt? Oh, natürlich, Post vom Künstler! Das gefällt mir.

PS: „gefällt mir“ ist ein wunderschönes, handgefertigtes Email-Schild in limitierter Auflage und 2 Befestigungslöchern, die auf Nutzung warten. Seine Brüder und Schwestern heißen „ich glaube“, „fresse“ und „bin arm“, sein Vater heißt Sebastian Rogler. Der bloggt übrigens auch.

Schneck pfeift

Freitag, 8. Oktober 2010

Ausstellungseröffnung also. Dreitagebärte, Ledermäntelchen, Rollkragen und elaboriertes Kunstgeblubber, nahm ich vorurteilsfrei an. Und wurde enttäuscht. Das Publikum bei Sebastian Roglers Ausstellung „Vintage“ war irgendwie – normal.

Mein Kunstunterrichtstrauma Collage löste sich ohne Einsatz von Psychopharmaka auf. Die kurze und verständliche Einführung von Walter Springer half dabei. Und das sich spiegelnde Publikum.

Nur die Aufzählung der von Rogler zitierten Künstler geriet in der Einführung irgendwie zu einem Who is Who der Moderne und wollte gar nicht mehr enden. Bei Polke musste ich prusten. Sorry.

Am besten gefiel mir, wie Kunst und Abbildung von Kunst durcheinandergerieten. Uli händifotografiert Rogler malt Tarantino filmt Jackson/Travolta spielen Tarantino/Avary zitieren Trivialkultur. Ulihändirückseite: Jules & Vincent.

Dabei sind Jules & Vincent und der Plattenspieler wieder nur ein Teil von etwas anderem.

Witzig auch die kleine Sonderausstellung in der Ausstellung, in der insbesondere Menschen, die dem gleichen Jahrgang wie Sebastian Rogler entstammen, sich wieder und wieder finden.

Und am Ende hatte ich nicht nur viel Spaß gehabt, dem umtosten Künstler kurz die Hand geschüttelt und die Brezeln umschifft, sondern auch Publikum und Kunst komplett durcheinandergebracht.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober geöffnet. Die Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr. Die Kulturhalle ist in der Nonnengasse, gleich hinterm Parkhaus Nonnenhaus. Hingehen.

Terminkalender zücken!

Mittwoch, 29. September 2010

Hier und da ist ja schon durchgesickert, dass demnächst wieder „Das Letz niest“ (dln) ansteht. Dazu gibt es gegen Ende der Woche weitere Informationen. Heute darf ich zwei Termine verkünden und empfehlen, die gar nichts und irgendwie doch damit zu tun haben.

Lars Hilscher – Vorlesender beim ersten „Das Letz niest“, Blogger, Nahverkehrsphilosoph, Fotograf und Twuetopianer sowie offizieller Letz-niest-Chronist und -Fotograf – stellt endlich seine Werke aus. Der rührigen Twuetopia-Familie ist zu verdanken, dass vom 30. Oktober bis 6. November ausgewählte Fotografien von ihm und Thomas Susanka zu sehen sein werden. Dazu gibt es am Samstagabend, 30.10. in der Shedhalle Tübingen (Korrektur: Freitagabend, 29.10., Kronenstraße 6 in Tübingen) eine Vernissage. Sowie schon jetzt eine eigene Webseite, auf der täglich neue Bilder der beiden Künstler zu sehen sind. Hier wie dort: Reinschauen!

Sebastian Rogler – unter seinem richtigen Namen „schneck08“ Vorlesender beim nächsten „Das Letz niest“, zugleich Hagellocher und Berliner, heftig vernetzter Künstlerhansdampf in allen Gassen – stellt vom 8. bis 30. Oktober unter dem Titel „/vintage/ – Malerei, Zeichnung, Collage“ aus. Auch hier gibt es eine öffentliche Vernissage, nämlich am Donnerstag, 7.10., 19 Uhr in der Kulturhalle Tübingen.

Anscheinend machen alle Menschen, die bei uns lesen, anderswo andere Kunst. Wir freuen uns daher schon sehr auf das erste Konzert des werten Herrn Fitz und rechnen mit dem Schlimmsten: einer Taubenoper.