85 Cent

In nunmehr gut dreizehn Jahren selbstständiger Tätigkeit samt zugehöriger Buchhaltung musste ich verhältnismäßig wenige Mahnungen schreiben und noch weniger letzte Mahnungen. Dabei brumme ich nur denjenigen Kunden Mahngebühren (in der Regel das Porto plus 30 Cent für den Aufwand) auf, die regelmäßig das Zahlen „vergessen“. Noch nie hat jemand diese Gebühren beglichen – bis heute. Eine Kundin bezahlte die Mehrkosten. Einfach so.

Da stimmt doch was nicht.

16 Gedanken zu „85 Cent

  1. Toll! Habe wog zwei Stunden lang beobachtet. Werde es demnächst hier bei „Kinokritiker in der Liste“ bloggen.

  2. Für 0,85 Euro? Das erschiene mir weltfremd. Aber wenn Sie als FrauvonWelt meinen … was soll ich da sagen?

  3. Zum Beispiel: „Ja, liebe FrauvonWelt, Sie haben wie immer total recht.“
    Und was heißt denn „für 85 Cent“? Ist das zuviel?

  4. es gibt stimmen, die sagen, der uli ist nicht das schwarze unter dem fingernagel wert. habe ich mal gehört. hat der wog gesagt. glaube ich.

  5. @FrauvonWelt: Gerne: „Zum Beispiel: ‚Ja, liebe FrauvonWelt, Sie haben wie immer total recht.'“ In der Tat fände ich einen Preis von 0,85 Euro (Nicht 85 Cent! Das hört sich nachgerade gerappt an und wiese in die Richtung US-amerikanischen Geldes. Ist es aber nicht.) völlig unangemessen für die oft gebrauchte und durchaus abgetragene Kleidung, die ich tagtäglich anzulegen pflege. Erste Umfragen in Second-Hand-Shops bestätigen diese These.

    @juf: Der Keil, den du zwischen uns zu treiben suchst, ist keine 85 Cent wert, weil er seine Bestimmung verfehlt. Im übrigen frage ich mich seit geraumer Zeit, was ich mit deinen Dorfbewohnern machen soll, die sich in meinem Garten wohnlich niedergelassen haben. Kaffee ist aus und ich vermute, dass sie in nächster Zeit von den Touristen vermisst werden.

  6. Ich hoffe, Sie verzeihen, liebe FrauvonWelt, dass die Klamotten noch nicht eingetroffen sind. Gestern abend, kurz vor dem Vorzimmer, traf ich einen bemitleidenswerten Jungen mit Ball, aber ohne Kleider. Mich an Sankt Martin erinnern und ihm die Ihnen zugedachten Kleidungsstücke zuzueignen war eins. Sollte ich nicht in Ihrem Interesse gehandelt haben, bitte ich dies zu entschuldigen und die 0,86 Euro zu behalten. Aber sehen Sie selbst:

    Konnte ich anders?

  7. Ohne wissen zu wollen, werter Herr Uli, warum vor Caras Zimmer nackte Jungen mit Ball rumlümmeln, würde ich meinen, mir ist da ein echtes Schnäppchen entgangen. Der olle Martin hat auch nicht alles hergegeben, sondern geteilt, Sie Geschichtsverdreher. Allein die Schuhe würden gut in meine Kollektion passen.
    Empört, entrüstet und entzückt
    Ihre FrauvonWelt

  8. Nix verdreht, liebe FrauvonWelt, denn selbstredend galt es, den heiligen Mann in seiner Güte zu übertreffen. Wiewohl ich Ihre Empörung und Entrüstung über den erlittenen Verlust meiner alten, löchrigen Treter nicht recht nachzuvollziehen in der Lage bin, interpretiere ich Ihre Entzückung dahingehend, dass Sie meiner Entscheidung, dem nackigen Buben aus der Bredouille zu helfen, auch Ihren Segen nachzutragen gewillt sind, verstehe dies als Manifestation des Ausmaßes des Herzen einer FrauvonWelt und bin gerührt.

  9. Für die selbstgeredete Heiligsprechung habe ich Sie jetzt verlinkt, werter Herr Uli. Das bitte ich unbedingt als Manifestation des Ausmaßes meines Herzens zu verstehen.

    Herzlich grüßt
    Ihre FrauvonWelt

  10. Hurra! Wir wurden von der Bundesmusenpreisträgerin 2008 vergrämtlinkt und sind damit bundesmusenpreisträgerinnenblogrollgelistet. Was ist dagegen eine Heiligsprechung? Nichts!

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