Buchigkeit

Ob „Buchigkeit“ ein schönes Wort ist – man könnte darüber streiten. Vielleicht wäre auch „Buchness“ oder „Buchheit“ eine Möglichkeit gewesen. Friedrich Forssman, seines Zeichens Buchgestalter, spricht aber von „mehr ,Buchigkeit'“, wenn er die Motivation für die jüngste Neugestaltung von Reclams Universal-Bibliothek beschreibt. Wie das jetzt aussieht, kann man sich hier anschauen. Manche Dinge ändern sich also doch!

4 Gedanken zu „Buchigkeit

  1. Sie ändern sich doch, die Dinge, aber dankenswerterweise nur ein bisschen. Ein origineller Einfall, find ich, dieser stets gleichbleibende Weißraum über dem traditionellen Balken.

    Möchtmasagn: Es atmet eine gewisse hefteske Leichtigkeit und hat dabei doch buchulentes Gewicht.

  2. Bist du dir mit dem „buchulenten“ Gewicht ganz sicher? Oder wolltest du nicht viel lieber „buchesk“ gesagt haben?

  3. @wog, ich hab es erwogen. Aber die Parallelität der Endungen las sich mir doch wie im Volkshochschulreimkursus erarbeitet.
    Bucchantisch war auch in der Vorauswahl. Und da gibts bestimmt noch mehr.

    @uli, mir war bis eben nicht bewusst, dass heftig ein Widerspruch in sich ist :)

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