Das Letz niest (III)

Am 22. Oktober ist es wieder soweit. Abweichend von den Vorgängerveranstaltungen versammeln wir uns dieses Mal im Sudhaus, bei dem wir uns für die freundliche Unterstützung herzlich bedanken.

Denn die parallel stattfindenden Jazz- und Klassiktage sorgen dafür, dass an diesem Abend auch das letzte Räumchen in Tübingen von herausragenden Musikern bespielt wird. Und so war kein Platz für Blogger in der Herberge. Zwar hat auch das Sudhaus an jenem Abend ein Konzert vom Feinsten (ich sage nur Jonas Hellborg! Nippy Noya!), aber im kleinen, feinen „Peripherie“-Saal fand sich doch noch ein Plätzchen für uns. Wir freuen uns auf:

Dass es unbedingt dieser Termin sein musste, liegt daran, dass Christian Wöhrl in der betreffenden Woche im Ländle weilt und wir die Gelegenheit nicht verpassen wollten, den Übersetzer von Cory Doctorows Roman „Little Brother“ haarklein über seine Erfahrungen mit Creative-Commons-Lizenzen, sein Treffen mit Cory sowie seine letzten Schreibarbeiten zu interviewen.

Das mit den Creative Commons können wir gleich auch faBy nightheart von Mokita aka @jahfaby fragen, der nämlich den von Christian übersetzten Roman verhörbucht hat. Beide treffen sich dieser Tage übrigens zum ersten Mal im wirklichen Leben – ganz im Sinne unseres Mottos „hypertext goes real life“. faBy wird allerdings weniger hörbuchen als vielmehr poetryslammen. Jepp.

Bereits wirklich getroffen haben wir Anfang des Jahres schneck08 – beim ersten „Letz niest“ nämlich. Und ein paar Tage später gleich nochmal – diesmal in Berlin. Er wohnt eben hier wie dort. „Aller guten Dinge sind drei“, dachten wir uns und luden ihn kurzerhand hierher ein. Passenderweise hat er am übermorgigen Abend auch gleich noch eine Ausstellungseröffnung (wir berichteten), ebenfalls hier in Tübingen.

Wir bedanken uns nochmal aufs Schärfste beim Sudhaus fürs unbürokratische Einspringen und legen euch ans Herz, nicht nur das eine oder andere Getränk zu konsumieren, sondern auch ein andermal das wunderbare Programm dort zu genießen.

Den Twitterern unter euch sei der Hashtag #dln3 (den hat der Turnschuhschoner vorgelegt) empfohlen, über Ankündigungen und Anmeldungen aller Art freuen wir uns stets, vor allem aber über euer Kommen. Bis dann!

Anmeldung ist nicht notwendig, hilft aber bei der Planung:
Anmeldung bei Facebook
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4 Gedanken zu „Das Letz niest (III)

  1. Also Nippy Noya und Jonas Hellborg wären ja durchaus einen Gedanken in Bezug auf potentielle Abtrünigkeit wert. Erster als begeisterter Zuschauer der Super Drumming Reihe vor Urzeiten im Ersten, zweiteren weil er ein Klasse Bassist ist, welchen ich ebenfalls vor Urzeiten gemeinsam mit John McLaughlin und ich glaube Trilok Gurtu auf dem Marktplatz gesehen hab.

    Aber keine Panik, #DLN3 muss sein. Und der Hashtag ist übrigens nur die konsequente Fortsetzung des Hashtags #DLN2, welcher soweit ich mich entsinnen kann von Alex Schnapper vorgeschlagen wurde ;-)

    In diesem Sinne, bis dann sagt der Micha alias TurnieGC alias Turnschuhschoner

  2. Ich freu mich drauf und melde mich hiermit an. Helmut. Was will Turnschuhschoner eigentlich sagen? Ich denke, mir fehlt die passende Terminologie.

  3. Welcher Teil ist erklärungsbedürftig? Ich versuch’s mal.

    „Super Drumming“ war eine Fernsehsendung Ende der 80er, Anfang der 90er-Jahre, in der man den besten Schlagzeugern der Welt über die Schulter schauen durfte, was insofern bemerkenswert ist, als bei den üblichen Konzertaufzeichnungen stets der Sänger, die Sängerin oder mal der Gitarrist zu sehen sind und ansonsten so wild rumgeschnitten wird, dass man überhaupt nichts von den Musikern mitkriegt. Der Percussionist Nippy Noya war dort zu sehen. Jonas Hellborg ist ein schwedischer Weltklassebassist.

    Wahrscheinlich meinst du aber die Hashtags, die bei Twitter schlagwortartig benutzt werden. Mit ihrer Hilfe sowie der Suchfunktion kann Twitter themenbezogen gefiltert werden. Bekanntes Beispiel ist derzeit #s21.

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