Guter Vorsatz

Als ich wieder mal die Reli-Hausaufgaben nicht gemacht hatte und dem Lehrer versicherte, ich hätte es ganz bestimmt vorgehabt, sagte er nur, der Weg zur Hölle sei mit guten Vorsätzen gepflastert. So doof der Spruch ist, so klug ist er auch. Und je länger man darüber nachdenkt, umso wahrer wird er. Dazu muss man nicht an die Hölle glauben.

Trotzdem gibt es einen guten Grund, hier und jetzt und für dieses Blog einen guten Vorsatz zu fassen: Wieder mehr zu bloggen. Den Grund liefert Johnny Haeusler auf Spreeblick mit einem der wichtigsten Blogartikel 2012 (Lesebefehl).

„Facebook, Twitter, Google, Tumblr, Apple, Instagram, Pinterest und wie sie alle heißen“, sagt Johnny, „machen das Web kaputt“. Das Web jedenfalls, das ich als „Digital Pioneer“ (danke, liebe Kaltmamsell für diesen lang gesuchten Begriff) über Jahre erlebt habe. Aber Johnny heult nicht rum über die bösen Multis, sondern packt sich und uns an der eigenen Nase und empfiehlt, darüber nachzudenken, wie das Web aussieht, das wir uns wünschen. Und kommt wie ich zum Schluss, dass es das ist, das wir selber gestalten. Auf geht’s!

2 Gedanken zu „Guter Vorsatz

  1. Herzlichen Dank für die Denkanstöße. Zum einen fand ich die Kategorisierung der Netzsnutzer interessant. Auch wenn ich kein Pionier bin, es gibt mich trotzdem. Da sollte doch eine richtige Diskussion losfetzen, aber.., ist wohl zu anstrengend. Wäre aber mal ein Thema für eine kritische letz-niest-Podiumsdiskussion mit literarischen Einsprengseln.

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