Hilfe

Heute brauche ich die volle Power der hier Mitlesenden. Entweder bin ich zu doof zum Suchen oder es gibt ein Stückchen Literatur, das noch nicht im Netz gelandet ist. Es gibt da ein Gedicht über das Paradies, in dem sinngemäß klargestellt wird, dass Adam kein Schwabe gewesen sein kann, denn der hätte den Apfel nicht gekostet, sondern gemostet (Reim!). Wer hat’s geschrieben? Troll? Blau? Napf? Jemand von euch?

7 Gedanken zu „Hilfe

  1. Schwabenparadies

    Ein Mensch stößt auf die Theorie
    – doch glaubt er diesen Unsinn nie –
    dass schon das erste Menschenpaar
    im Wesensgrunde schwäbisch war.
    Schon Adam sprach, steht da direkt,
    den schönsten Schwabendialekt.
    Der Adam ist zwar zweite Wahl,
    und Gott der Herr das Original,
    doch auch im Abbild kann man lesen
    was einst als Vorbild dagewesen:
    es folgt daraus der bare Mist,
    dass Gott der Herr ein Schwabe ist.
    Man lese in der Heiligen Schrift,
    was Paradies und Baum betrifft
    – wo Adam einen Apfel nahm,
    den er von seinem Weib bekam:
    da hätten Schwaben mehr genommen
    – die lassen Obst doch nicht verkommen –
    und würden zwar den Apfel kosten,
    doch alle anderen dann vermosten.
    Gott hat verboten nur „zu essen“
    – den Apfelmost hat er vergessen.

    Gefunden hier: [url]http://deutschlandwoche.de.dd25630.kasserver.com/2009/11/09/herzlichen-gluckwunsch-herr-schiller/comment-page-1/#comment-41002[/url]

  2. Hilft dir das weiter:
    …Nun tritt Hanns-Otto Oechsle auf, um in humorvoller Art Stärken und Schwächen und damit das Besondere der Schwaben herauszustellen. Als er so zur Kernfrage kommt, ob der Sündenfall bei uns so passiert wäre, kommen alle Zuhörer mit ihm zur Ansicht, dass Adam kein Schwabe gewesen sein konnte, denn der hätte, obrigkeitshörig wie wir immer waren, den Apfel hängen lassen, ihn also nicht aus Evas Hand angenommen, sondern gewartet, bis er mit den anderen Äpfeln vom Baum gefallen wäre, um daraus den berühmten schwäbischen Most zu pressen. Hätte man den trinken dürfen? Oechsle meint: „Klar, denn mor hod ned vom Baum der Erkenntnis essa dirfa, aber von Drenga hod neamerd nix gsagd.“
    Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.archiv.8f106678-08b6-4137-939a-a1d26e31d166.html

  3. Ich danke allen, insbesondere @FrauZiefle, die ihre beträchtliche Followerzahl ins Rennen geschickt hat.
    Tatsächlich unterscheidet sich das, was ich im Kopf hatte, von allen hier vorgeschlagenen Texten. Es muss also mindestens noch einen geben, und ich werde weiter forschen.
    Abgesehen davon scheint es so, dass das Reimpaar gekostet-gemostet / kosten-vermosten doch einigermaßen auf der Hand liegt, wenn verschiedene Autoren darauf gekommen sind. Dass dabei aber jedesmal Adam ins Spiel kommt, deutet vielleicht doch auf eine gemeinsame Quelle.
    Dankeschön.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.