Kid-Cuts (51) – Botschaften, mysteriöse

Man hat das ja lange und hart studiert: Sinn und Bedeutung aus noch so aberwitzigen Kombinationen von Wörtern zu konstruieren. Etwas reinzulesen, was da vielleicht gar nicht steht. Solange die Kinder nur gesprochen haben, war das anfangs anfangs immer noch recht drollig. Später kam der Fremdeinfluss , etwa hier nachzulesen, dazu. Schön und gut, da wurde es dann etwas zotiger. Jetzt aber, mit der wachsenden Fähigkeit zur Verschriftlichung finden merkwürdige Dinge statt. Bedeutungen verschieben und gabeln sich, Wort-Paare geben Rätsel auf: Was will uns das Kind sagen? Und vor allem: Was hat es mit dieser – ja nicht völlig unpassenden – Wahl des Materials, auf dem geschrieben wird, auf sich? Oh Schleiermacher hilf! Oder vielleicht auch Freud. Egal. Irgendjemand.

3 Gedanken zu „Kid-Cuts (51) – Botschaften, mysteriöse

  1. Ich spiele jetzt mal, dass ich nicht weiß, wie alt das Kind ist (schwäbisch: I däd net wissa,…) Dann ist erst mal ausgeschlossen, dass es sich um die Aufzeichnungen eines Erwachsenen handelt. In diesem Fall müsste man sich ernste Sorgen machen. Es könnte sich um ein hochdeutsch sprechendes Kind schwäbisch schwätzender Eltern handeln. Das erste Wort ist ja wohl eindeutig. Bei dem zweiten Wort könnte es sich um „Scheißebach“ (auch zu übersetzen mit „domm gloffa“) handeln. Die Schreibunterlage ist, dem Inhalt entsprechend, klug gewählt.

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