Kino in der Liste (22)

dagucktdiehalleThings lost in the fire (USA / GB 2007)

  • Plot in a nutshell: Junge Witwe verdrängt ihren Verlustschmerz, holt sich dann aber den wenig geschätzten besten Freund ihres verstorbenen Gatten ins Haus. Der ist Drogi und Schluffi, tut ihr und ihrem Töchterlein aber eine Weile gut – bis sich der Schmerz doch seine Bahn bricht.
  • Mit „Open Hearts“ und „After the wedding“ hat die dänische Regisseurin zwei schöne Filme über Schuld und Sühne gemacht
  • In ihrem Hollywood-Debüt sitzt sie aber dem Trugschluss auf, dass eine ordentlich hingeschminkte Halle Berry als leidende Witwe, in gaaaanz gaaanz vielen Closeups gefilmt, auch tüchtig Tragik erzeugt.
  • Stattdessen verfolgt man recht unerschüttert, wie die Hauptdarstellerin versucht, sich am Rand emotionaler Abgründe entlangzutasten ohne hinein zu fallen
  • Das Ergebnis ist ein überzuckertes Rührstück um Freundschaft und verwundete Herzen
  • Einziger Lichtblick: Benicio del Toro, der als abgefuckter Kumpel sehr überzeugend den vom Leben Versehrten gibt. So einen Freund möchte man gerne haben.
  • Aber was kann ein Mann allein gegen eine Groß-Schmonzette ausrichten?
  • Fazit: Leidende Mienen und heulende Witwen – Filme für den perfekten Mädels-Abend sehen anders aus.

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