Kino in der Liste (38)

Rachel getting married

Rachels Hochzeit (Rachel getting married, USA 2008)

  • Plot in a nutshell: Wie sich eine Familie selbst in die Tasche lügt, das lernt Kym während ihres dreitägigen Urlaub von der Entzugsklinik bei der Hochzeit ihrer Schwester.
  • „Dänemark ick hör dir trappsen!“, denkt der Kinogucker, wenn er an Enthüllungen, Dramen und Zerwürfnisse bei einem großen Familienfest denkt.
  • „Was der Thomas Vinterberg kann, kann ich schon lange“, dachte sich wohl auch Jonathan Demme.
  • Der hat vor Urzeiten mal „Das Schweigen der Lämmer“ gemacht.
  • Und jetzt einen gravitätisch tuenden Dogma-Nachklapp.
  • Sprich: Wackelkamera, kein künstliches Licht, keine Musik (außer der dauerfiedelnden Hochzeitsband, die man nach zwei Minuten schon an die Wand klatschen möchte) etc. pp.
  • Hier fliegen lange nicht so radikal die Fetzen wie in „Das Fest“ – auch wenn ein Familientrauma aufgearbeitet wird.
  • Stattdessen eher Zustandsanaylse eines kaputten egozentrischen Mädels.
  • Die lässt den Zuschauer aber kalt wie Hundeschnauze.
  • Da kann Anne Hathaway noch so rotzig gucken.
  • Massig Leerlauf gehört zum Programm, ungeduldige Seelen könnten hier locker 45 Minuten rauskürzen.
  • Fazit: Familiendrama in etwa so Möchtegern und blasiert wie das „y“ im Vornamen der Hauptfigur.

Hochzeitsrache

Ein Gedanke zu „Kino in der Liste (38)

  1. Endlich mal wieder ein Verriss wie in alten Zeiten. Aber woher die Gesamt-Vier?

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