Kino in der Liste (41)

Maschine mit filigranem Mienenspiel. Lässt Christian Bale als Menschheitshoffnung alt aussehen.

Maschine mit filigranem Mienenspiel. Lässt Christian Bale als Menschheitshoffnung alt aussehen.

Terminator – Die Erlösung (Terminator Salvation, USA 09)

  • Plot in a nutshell: Und zum vierten Mal kämpfen die Menschen um ihr kleines Lichtlein, das seelenlose Maschinen ihnen ausblasen wollen. Diesmal im Jahr 2018, wo eigentlich alles schon zu spät ist.
  • Gott verschone die Welt vor Christian Bale, dem Schauspieler für den das Wörtchen „bierernst“ erfunden wurde.
  • Denn der hat bereits während des Drehs für diesen gänzlich gemütsbereinigten Film sein offenbar streng kontingentiertes Quantum Emotion verschossen.
  • Von den früheren, mit lakonischem Witz durchzogenen, Endzeitspektakeln verabschiedet sich Komödienmacher McG.
  • Stattdessen: Tumbe Materialschlacht, tumbe Materialschlacht, tumbe Materialschlacht.
  • Dazu gekupferte Mad-Max-Szenerie und wenig originelles Matrix-Rebellengewese
  • Und erst gegen Ende ein erhebender Moment:
  • Ein Ösi-Bodybuilder jüngeren Baujahrs macht den Schwarzenegger, der leider leider nicht mehr mitspielen wollte und wahrscheinlich ohnehin von Bale vom Set gemobbt worden wäre. Siehe nochmals (weil es so schön war) hier.
  • Fazit: Seelenlose, technisch perfekte Meterware. Von den Vorgängern meilenweit entfernt.

Ausreichend

3 Gedanken zu „Kino in der Liste (41)

  1. du bist zu gutherzig! von mir aus könntest du überall 5 punkte abziehen, mit einer ausnahme. ich hatte recht viel zu lachen. dies war jedoch der miserablen synchronisation und der unglaublichen anzahl an fehlern (kontinuität und logischer natur) geschuldet. selten habe ich die ausgabe von 6.50 Euro …

  2. du bist zu gutherzig! von mir aus könntest du überall 5 punkte abziehen, mit einer ausnahme. ich hatte recht viel zu lachen. dies war jedoch der miserablen synchronisation und der unglaublichen anzahl an fehlern (kontinuität und logischer natur) geschuldet. selten habe ich die ausgabe von 6.50 Euro …

  3. ach. die synchronisation. die musste ich ja gott (oder pressevorführunginoriginal-)seidank nicht ertragen. das tun die verleiher den deutschen kritikern meist gar nicht mehr an – wohlwissend, dass sie denen damit noch weiteres verrissfutter liefern würden…

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