Mein Kindle und ich (4)

Ich finde ihn ja immer noch toll – meinen Kindle. Grade finde ich raus, dass man im Menü unter „experimental“ einen Webbrowser findet, der allerdings nur eine Seite ansteuern kann: die englische Wikipedia. Da kann man die Bits zwar per Handschlag begrüßen, irgendwann baut sich die Seite dann aber doch auf. Und das alles (vielleicht?) für lau.
Bei www.gutenberg.org habe ich mich mir mittlerweile massig Bücher runtergeladen, von deutschen Autoren, die ich während meines Germanistik-Studiums gemieden hätte, wie der Teufel das Weihwasser: Heinrich August Raabe, Joachim Nettelbeck, Adalbert Stifter. Jetzt lese ich groteske Texte wie „Das Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes“ und „Die Postgeheimnisse – oder die hauptsächlichsten Regeln, welche man beim Reisen und Versendungen mit der Post beachen muss, um Verdruß und Verlust zu vermeiden“. Wer hätte das gedacht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.