Mein Kindle und ich (7)

Weil Schwaben mit der Aussprache des Titels dieser Blog-Serie Probleme haben, sei erwähnt: „Kindle“ spricht man mitnichten wie das Adjektiv „kind“, also freundlich, nett aus. Sondern eher wie das gleichnahmige Berliner Bier oder das Christkindel auf dem Nürnberger Weihnachtsmarkt.
Nachdem ich mir jetzt mein erstes eBook (John Irving: „Last night in twisted river“) gekauft und mir auf den Kindle habe flüstern lassen (per Whispernet), kann ich jetzt endlich effektiv lesen, während ich meinen renitenten Sohn von 23.29 Uhr bis in die frühen Morgenstunden durch die Wohnung trage. Bislang war das mit einem gewöhnlichen Buch und einer batteriebetriebenen Fahrradlampe etwas schwierig. Besonders das umblättern. Mit dem Kindle funzt das jetzt ganz wunderbar. Kindle in der linken Hand, Lampe in der rechten. Umblättern mit dem „Next page“-Button durch den linken Daumen. Und sogar hinlegen kann ich das Ding, die Schriftgröße auf „Senile“ stellen und so weitermachen, während das Kind sanft in den Schlaf geklopft wird.
Nebenbemerkung: Der neue Irving lässt sich an wie jeder andere Irving. Es gibt seltsame Jugendliche, einen tragischen Tod auf der ersten Seite und das ganz tiefe Eintauchen in eine Welt, von der man als Normalmensch keine Ahnung hat. Hier ist es die Flößerei in Kanada.

2 Gedanken zu „Mein Kindle und ich (7)

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