TV

Herrlich: Max erklärt uns aus Nerd-Sicht das Fernsehen.

Vieles daran gefällt ihm, so etwa, dass die „Bildqualität der gestreamten Inhalte generell sehr hoch“ ist, aber auch, dass über „TV einige Inhalte wie Filme oder Serien verfügbar [sind], die sonst nur über […] Dienste wie iTunes oder BitTorrent zu genießen sind“.

Anderes wiederum findet er befremdlich („das Einstellen von eigenen Inhalten ist im Augenblick noch nicht möglich“) oder nervig („Ob zu dem Zeitpunkt, zu dem man TV nutzen möchte, tatsächlich interessante Inhalte verfügbar sind, ist reine Glückssache“). Besonders kritikwürdig: „die Inhalte sind oft extrem alt und von fragwürdiger Qualität“, dazu würden „in regelmäßigen Abständen bildschirmfüllende Layer-Ads mit Sound ein[geblendet], eine Werbeform, die bei praktisch allen seriöseren Web 2.0 Anbietern zurecht verpönt ist, macht sie doch den Genuß der Inhalte praktisch unmöglich“. Dies führe beim User zu „merkwürdigen Ritualen: Will man interessante Inhalte nicht verpassen, muss man z.B. Toilentengänge so lange hinauszögern, bis wieder ein Werbebanner eingeblendet wird.“

Trotzdem kann er bei dem „neuen“ Service „durchaus Gefallen finden an den Skurrilitäten und Macken der kleinen TV-Community. So sperren sich die User oft gegenseitig in Container oder Urwälder oder zwingen sich gegenseitig zum Singen“.

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