Nie, nie, niemals je habe ich diesen Ausdruck gehört. Was nicht nur daran liegen mag, dass er dem Berlin des späten 19. Jahrhunderts entstammt. Sondern auch, weil ich mit Mode nicht viel anfangen kann.
Und wie flicht man nun diese Worte in eine Unterhaltung ein? Dazu muss man eine Berliner Frau sein und die Jahreszeit eine andere. Kaum wärmen die ersten Frühlingsstrahlen den Alexanderplatz, da sagt die Gnädigste zu Ihrer Perle: „Heute fahr‘ ick mit der Droschke in die Friedrichstraße und jehe per Taille flanieren.“ Kurz: ohne Jacke.