Nichts

Titel

Fast nichts ueber das Nichts. Ein Scheitern in Briefen.„Fast nichts über das Nichts“ beginnt mit einem leeren Brief und endet im Nichts. Es ist ein seltsames Projekt, in das sich die beiden Freunde Peter und Paul da mit Witz und Wagemut stürzen: Ein Buch über das Nichts wollen sie schreiben. Und das in Briefen. Vor allem aber wollen sie eine Menge Geld verdienen und auf den tapfer dahinzuckelnden Zug der Listenbücher aufsteigen. Dass das nichts wird, lässt sich an fünf Fingern abzählen. Denn der fahrige und leicht zu begeisternde Peter beißt sich an seinem kritteligen älteren Freund Paul die Zähne aus. Für Verwirrung sorgt in diesem unseligen Briefwechsel außerdem die mysteriöse Frau Netzinger, die aus dem Nichts zu kommen scheint.
„Fast nichts über das Nichts“ ist ein einzigartiger Mix aus Briefroman und Listenbuch. Und ganz nebenbei eine demütige Hommage an Wolfgang Bauers „Fieberkopf“.

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Wer jetzt mit dem Kopf schüttelt und „ich glaube, das ist nichts für mich“ vor sich hinmurmelt, der sollte vielleicht ein Stück Buches begutachten. In der Leseprobe (PDF, 81 KB) steht zwar nicht mehr als auf den Seiten 35 bis 39 des Buches, das ist aber immerhin mehr als nichts.

Nichts weiter

Das Ende des Buches ist nicht das Ende der Geschichte. Peter und Paul finden sich wieder – im Internet. Listig wählen sie dieses Mal ein weniger vergängliches Medium und verlegen sich nun aufs Bloggen. Ab sofort und dann fortlaufend nachzulesen im Nichtsblog.

Nichts bestellen

„Fast nichts über das Nichts“ ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Uns fallen dazu spontan vier Wege ein:

1. Jede Buchhandlung findet das Buch – so sie es nicht vorrätig hat – im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), zum Beispiel unter der ISBN 978-3-86582-657-2. Oder bestellt für den willigen Käufer mit folgenden bibliographischen Angaben:
Wolfgang Brenner, Ulrich Eder: Fast nichts über das Nichts. Ein Scheitern in Briefen. Münster 2008, 124 Seiten, 9 Euro 50.

2. Internetshopper bevorzugen vielleicht eine Bestellung bei amazon. Das ist prinzipiell möglich, allerdings wird hier eine zusätzliche Versandkostenpauschale berechnet.

3. Der direktere Weg führt daher über den Verlag. Erschienen ist das Buch in der Edition Octopus und von hier nur einen Klick entfernt.

4. Noch direkter geht es natürlich hier. In deiner E-Mail an nichts@dia-blog.de solltest du allerdings nicht vergessen, deine genaue Postanschrift anzugeben. Sonst geht das Buchpäckchen den selben Weg wie Peter und Pauls Briefe.

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Wer möchte, kann seine Lobeshymnen oder Missfallensäußerungen per elektronischer Post an uns weitergeben. Erstere werden – so sie eloquent und formschön ausgearbeitet wurden – hier veröffentlicht, letztere elegant ignoriert.
Das haben sich unsere Leser bisher aus den Fingern gesogen:

„Wer nach dem Lesen dieser Fülle des ‚Fast nichts über das Nichts‘ nicht mehr weiß, was nichts ist, ist da angekommen, wo man nicht mehr aufhören kann zu fragen: Was ist überhaupt etwas?“
Stephan US, Nichts-Künstler (www.archiv-des-nichts.de)

„Man fragt sich am Ende nicht, weshalb man das gelesen hat, sondern denkt sich: Hat sich gelohnt. Ich denk noch mal drüber nach.“
B. Weiß

„Erst durch dieses Buch wurde mir klar, weswegen ich nie eine kleine Meerjungfrau geschenkt bekam.“
M.J. Wittschorek

(Achtung, Ohrstöpsel einstöpseln!)
„SEHR,SEHR GEILS BUCH.“
S. Metzger

„Buch des Jahres. Sehr sehr schön, spannend, lustig und unerwartet.“
A. Kramer

„Hab mich sehr amüsiert. Will wissen, was mit der Netzinger ist. Werde mich auf eurer site einarbeiten.“
U. Falkenstein

„höchst vergnüglich“
Schwäbisches Tagblatt, Tübingen
[ganze Rezension lesen]

„oldschoolesk und irrlichternd“
D. Stübs

„Wird einen schönen Platz in meinem Regal bekommen.“
P. Ertle

„Dass es den Autoren gelingt, außer einem Haufen Nichts auch noch einen Handlungsstrang und weitere Hauptpersonen einzubinden sowie das Ganze aus dem Nichts kommend in eben demselben wieder enden zu lassen, ist nachgerade spektakulär. Dringende Empfehlung: Kaufen. Lesen.“
Stadtmagazin XAVER, Aalen
[ganze Rezension lesen]

„habe mich königlich amüsiert“
V. Schmelzeisen

„sehr schönes Konzept, gut durchgehalten“
A. Merkel

„Nicht für jeden ist es verfasst, das Buch über das Nichts. Im Regal hat der mutige Leser auf der Suche nach sommerlicher Literatur bei arg zarter Rückenbeschriftung schon zu suchen. Im Erfolgsfall erhält er dafür ein Buch, das am Strand fast nichts an Raum im Badelaken ein-nimmt, jederzeit zur Seite gelegt werden kann, wenn einmal eine Jemand mit fast Nichts am Strand entlang tändelt, und das trotzdem die Frage nach dem so oft geschmähten, weil als langweilig abqualifizierten guten Deutsch beantwortet. […] Bitte mehr vom Nichts! Nicht für jeden, aber für den Genießer allzumal.“
B. Kühtz
[ganze Rezension lesen]

„Es gibt Bücher, die muss man einfach gelesen haben. Dieses Buch gehört nicht dazu. Denn es steht im Prinzip Nichts drin. Das aber bis zum Abwinken. Wobei es eine Hilfe ist, so früh wie möglich abzuwinken. Allerdings bin ich voreingenommen, das aus Gründen der ehrlichkeit. Ich kenne die beiden Autoren fast persönlich. Mit dem einen war ich schon ein paarmal fast im Kino, mit dem anderen dusche ich ab und zu, bisher aber nur online. Das Dilemma der beiden: Sie sind nur deshalb Freunde, weil niemand anderes ihr Freund sein will. Diese Gemeinsamkeit hat sie zusammen geschweißt und dieses Buch ist das Ergebnis. Wer das Buch liest, weiß warum das so ist. Ich habe es nicht gelesen, aber verschenkt wie blöd. Die Fortsetzung ist schon geplant: Ein bisschen über das Bisschen“
JU Fitz für amazon

„unterhaltsam, wortreich, wohlformuliert“
K.H. Schenk für amazon

„Ich habe es auf einen Sitz gelesen, zuerst gespannt, dann amüsiert, dann fasziniert und immer bestens unterhalten. Manchmal mußte ich laut lachen, was bei mir eher selten vorkommt beim Lesen. “
F. Schmalzried

„Am Anfang dachte ich: was ist da drin wohl versteckt und folgerte: ‚A nixle un a büxle für a Fürwitzle.‘ (Das kann übrigens auch in eine Liste aufgenommen werden!) Und wenn die Spannung auf die Frau Netzinger nicht gewesen wäre, hätte ich wohl oberflächlicher gelesen. Überrascht hat mich dann, daß die Beiden sich mit nichts davon gemacht haben. Und die Frau Netzinger ist auch verschwunden! Es war also nichts.“
M. Bay

Nichts zu melden

Wer auch seine Freunde an Nichts teilhaben lassen will – nur zu! Über Links auf diese Seite und natürlich direkt zum Nichtsblog freuen wir uns inbrünstig. Wer seinerseits auf Nichtswürdiges stößt: der richtige Ort, es zu melden, ist das Nichtsblog. Und sonst gar nichts.

11 Kommentare zu „Nichts“

  1. […] Ohne ein einziges Wortspiel – ihr wisst, wie schwer mir das fällt – verweise ich auf das “Nichts“, das Buch “Fast nichts über das Nichts” und den Film den dazugehörigen Nichtsblog. […]

  2. […] Ganz offensichtlich hat jemand unseren Briefwechsel gefunden und veröffentlicht. Die beiden Schurken Brenner und Eder geben sich nicht einmal Mühe, dies zu leugnen, sondern tun sogar so, als hätten sie uns erfunden. Auf ihrer eigenen Webseite (namens Dia-Blog, so etwas Albernes!) machen sie sogar unverhohlen Werbung für das Buch, behaupten dort u.a., ich sei “fahrig und leicht zu begeistern”, während Paul als “krittelig” charakterisiert wird (naja, da ist was dran), und verlinken uns sogar in ihrer Blogroll. […]

  3. […] Auch wenn ich innerlich noch koche angesichts der Frechheit, mit der gewisse Herren meinen, von den Früchten unserer Arbeit partizipieren zu können, bin ich doch vernünftig und Manns genug, mir zu überlegen, was nun zu tun ist. Als erstes, lieber Paul, das war mir sofort klar, gilt es, den Feind genau zu studieren. Und das tat ich: […]

  4. […] Kurz: Warum sollten die Dia-Blogger nicht behaupten dürfen, sie hätten uns erfunden? Wir können’s nicht widerlegen, sie können’s nicht beweisen. Warum sollten wir nicht Werbung für das Buch machen, das ja im Wesentlichen von uns geschrieben wurde? Sie machen schließlich auch Werbung für uns. […]

  5. […] Da der eine oder die andere die Präsentation unseres neuen Buches (jaha, es gibt mehrere) verpasst haben dürfte, weil sie an einem Tag stattfand, den es gar nicht gibt, haben wir uns entschlossen, sie einfach zu wiederholen – diesmal aber im richtigen, prallen Leben. […]

  6. […] Gestern Abend drehte sich im Tübinger Club Voltaire alles um Nichts. Nichts zu sehen, Nichts zu hören, Nichts zu essen, Nichts zu trinken.  Geladen zu dieser Nichtigkeit hatten Uli und Wog, die gemeinsam ein Buch über das Nichts geschrieben haben und dieses der begeisterten Öffentlichkeit vorstellten. Aus Münster angereist war der Nichts-Archivar und Künstler Stephan US, der einen “Performativen Vortrag über das Nichts” hielt. […]

  7. […] Unser tapferer, weil virusbedingt geschwächter Stocherer und Organisator des Treffens. Dafür nochmals besten Dank. Wie man sieht, hat er sichtlich Spaß bei seinem Job. Wenn er nicht gerade Bogger über den Neckar stochert, betätigt er sich als weltweit anerkannter Experte für nichts – und das sogar außerhalb des Webs auf totem Holz. Aber auch in seinem Dia-Blog ist er lesens- und sehenswert zugange, dort geht es auch nicht – wie man vermuten könnte – ausschließlich um gerahmte Analogfotos auf Umkehrfilm. […]

  8. […] Unser tapferer, weil virusbedingt geschwächter Stocherer und Organisator des Treffens. Dafür nochmals besten Dank. Wie man sieht, hat er sichtlich Spaß bei seinem Job. Wenn er nicht gerade Bogger über den Neckar stochert, betätigt er sich als weltweit anerkannter Experte für nichts – und das sogar außerhalb des Webs auf totem Holz. Aber auch in seinem Dia-Blog ist er lesens- und sehenswert zugange, dort geht es auch nicht – wie man vermuten könnte – ausschließlich um gerahmte Analogfotos auf Umkehrfilm. […]

  9. […] -: Unser Spinoff Nichtsblog kriegt Zuwachs. Zur Erinnerung: Nachdem wir unser Büchlein “Fast nichts über das Nichts” veröffentlicht hatten, gingen uns die Themen trotzdem nicht aus und wir beschlossen, die […]

  10. […] erhielten wir Post von unserem Verlag: “Liebe Autorinnen und […]

  11. […] dazu hier. Und wer sich fix ist und schnell unter nichts@dia-blog.de bestellt (bis Dienstag, 22. Dezember) […]

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