12 Zeilen

Ingo Neumayer, der sich selber „moechtegerngöthe“ nennt, bloggt nach einem Konzept, das ganz einfach klingt. Er schreibt (fast) jeden Tag „zwölf Zeilen zur Zeit“. Oder anders gesagt: Er macht sich seinen eigenen Reim auf die Zeit, in der er lebt. Das hört sich zum Beispiel so an:

ey, sensenmann, du vollidiot!
dein tun ist echt daneben:
drei viertel der ramones sind tot
und nickelback? die leben!

Ich bin (fast) täglich begeistert, wieviel Sprachwitz, Ironie, Reimkunst und Ideen man offenbar in zwölf Zeilen unterbringen kann.
Und lupfe den Hut.

Wer mit Feeds nicht zurechtkommt, darf auch einfach @zwoelfzeilen folgen.

4 Gedanken zu „12 Zeilen

  1. Du Versager!
    Keine Sau kommentiert deine unterirdischen Versversuche beim „Spreeblick“. Was muss eigentlich geschehen, damit du
    a) auf den Trichter kommst, dass du ein lausiger Dichter bist und
    b) Johnny Häuschen darum bittest, das Drama zu beenden, vulgo: deinen Abgang zu besiegeln?
    Ich konnte als 8-Jähriger Hanns Dieter Hüsch auswendig, durfte ihn mit 17 drei Stunden für ne Schülerzeitung interviewen. Seine Konjunktivkünste bei Hagenbuch sind Kult – für Leute, die sich für Qualität interessieren und was auf dem Kasten haben. Ich habe im Ohrläppchen mehr Talent zum Dichten als du im gesamten Körper, erbärmlicher Nichtskönner. Wer alles klein schreibt, vulgo: formale Kriterien über Inhalte stellt, der kaschiert den Mangel an Talent. „Die Industriekapitäne sind mit Drähten verknüpft, an ein Hochhaus, das jede Stunde ein Mal hüpft“ (HDH). Hast du was vergleichbar Niveauvolles in petto? Nein. Statt weiter dummdreist daher zu dilettieren, solltest du ernsthaft eruieren, deine sicher jedes Mal akkurat in die Schüssel drapierten Würste zu knipsen und hochzuladen. Das hätte wenigstens Charme in so weit, als dass man dir dann zumindest Selbstironie attestieren könnte. Nicht mal dazu bist du in der Lage. Lauf doch bitte gegen einen Bus und Ruhe is.

  2. Hallo Till,
    „Wat willze machen“? Oder anders gefragt: „Was machen wir hinterher?“ Bist du sicher, dass du hier richtig bist? Sonst täte ich gern ein drittes Mal Hüsch zitieren: „Sach ma nix“.

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