Kid-Cuts (41) – der Nasensauger

Weg vom rotzigen Freiherrn, hin zur rotzfreien Nase. Natürlich war es ein werdender Vater, der den entscheidenden Hinweis gab. Wir selbst sind noch immer in der Vorstellung gefangen, man könne einem Kind die Nase mit Taschentüchern säubern. Dabei gibt es doch den Nasensauger! Einfach Teil C an einen handelsüblichen Staubsauger andocken, Saugansatzteil A in Teil B stecken, Staubsauger auf niedrigster Stufe einschalten und schon – pfrütt! – ist das Näschen wieder frei. Wer so blöd war, einen Vorwerk-Staubsauger zu kaufen, benötigt zusätzlich zu den Anschaffungskosten von 22 Euro für den Rotzzieher noch einen Adapter für 2 Öcken 50.

Skeptisch? Erfahrene Mütter wie Gabi S. oder Kinderkrankenschwestern wie Dagmar K. waren dies auch, ließen sich aber von den Vorteilen des TÜV-geprüften „Klugzeug“-Produktes überzeugen. Auf dem Demovideo kann man übrigens sehr schön beobachten, wie der Schleim aus der Nase hüpft und durchs Glas kriecht.

Einfach genial, vor allem fürs Kinderalbum und das daraus resultierende, unschlagbare Erpressungspotenzial gegenüber pubertierenden Gören: „Wenn du nicht bis 24 Uhr zuhause bist, zeige ich deinem Freund das Nasensauger-Bild!“

7 Gedanken zu „Kid-Cuts (41) – der Nasensauger

  1. ein bisschen hirnmasse war da aber schon mit bei, bei dem demovideo, oder?

  2. Erst Säugling, dann Saugling, dann Rotzlöffel.

  3. Jetzt warte ich noch auf die staubsaugerbetriebene Nasenspülung. Das wär’s. Rotz raus, Supp rein, alles mitm Staubsauger.

    Bei den pubertierenden Gören bleibt zu hoffen, dass sie nicht mit dem Harry-Potter-Broomstick-Potential dieser Werkzeuge liebäugeln.

  4. Lecker, lecker, lecker! Ich frage mich nur, wie wir das alle ohne diese Hightechmaschinen überlebt haben. Unsere Eltern haben uns noch den Rotz direkt abgesaugt!

  5. Also gut, es war übertrieben. Ich nehm’s zurück. Es waren besagte Stofftaschentücher, erhärtet durch abwechselnden Gebrauch und Trocknung…..Da hat es dann wohl doch einen technischen Fortschritt gegeben.

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