Kunst im Tuffsteinkeller

24. Juli 2014

Neunmal klein machen, bücken, “Achtung, die Stufen sind rutschig!”. Neunmal der Blick um die Ecke und eine neue Überraschung. Das 945-Seelen-Dorf Honau am Fuß der Schwäbischen Alb hat etwas ganz Besonderes. Nein, diesmal nicht das Schloss Lichtenstein, das hoch über Honau thront. Alle zwei Jahre öffnen die Honauer ihre Keller, die tief in den hier vorherrschenden Tuffstein geschlagen sind, und bieten Künstlern ein einmaliges Forum für spannende Ideen.

In diesem Jahr stellten deutsche und türkische Künstler aus. Und natürlich wurde viel mit Licht gespielt:

Secil Yaylali: Himmelskarten in der Eiszeit

Secil Yaylali: Himmelskarten in der Eiszeit

Johannes Pfeiffer: Lichtrad

Jenny Winter-Stojanovic: Wurzala Lumina

Nurhan Sidal: Leben ist Sterben / Sterben ist Leben

Ender Güzey: Zeus

Abgesehen von den wirklich wundervollen Ideen, die hier tiefer gelegt wurden, war das Schönste an der Honauer Ausstellung: Man konnte sie auch mit Kindern besuchen.

Ismali Erbil: Superhirn jetzt

Denn zwischen zwei Kunstwerken lag immer ein kleiner Spaziergang, ein neuer Blick in ein neues Haus, ein neuer Abgang, ein neuer verwunschener Ort. Mal im Pfarrhaus, mal im Freibadkeller und dann sogar noch in einer richtigen Höhle, der Olgahöhle.

In der Olgahöhle

Und dann war da ja noch der Saw-Art Künstler Billy Tröge, der immer zu einem Spaß bereit ist.

Billy Tröge neben seinem kettengesägten Ebenbild

[Autor: uli]

Kid-Cuts (59) – Meiks mi häpi

22. Juli 2014

Schon jetzt das schönste Geschenk.

[Autor: uli]

Hinweis

11. Juli 2014

Ok, das sehe ich ein. Entschuldigung, blödes scheiß Mailprogramm.

[Autor: uli]

Süße türküsche Kürschen

4. Juli 2014

Aus Gründen und so gesehen, haben wir in den vergangenen zwei Wochen wohl über 200 Euro gespart, den Keller voll mit Marmelade, den Gefrierschrank voll mit Kirschen, das Schnapsfass voll mit gärenden Früchten und einen perfekten CO2-Fußabdruck. Und morgen geht’s weiter.

Sorrü, Türkiye!

[Autor: uli]

3.7.2014

3. Juli 2014

(Ich wähle den Titel Techniktagebuch-konform. Denn da darf der Text gerne hin)

Eben beim Notar: Es geht um eine kleine Änderung beim Registergericht, zwei Seiten, eine Unterschrift. Alles ist schon lange vorbesprochen, alle notwendigen Unterlagen liegen auf dem Tisch.

Der Notar liest das zu unterschreibende Dokument nochmal vor, wie das Notare so tun: leiernd, schnell, unverständlich. Er macht das mutmaßlich sowieso nur für sich, um beim Lautlesen über die eigenen Fehler zu stolpern. Ups! Da ist schon einer.

“Dabei habe ich doch gerade das Rechtschreibprogramm drüberlaufen lassen.”

Er korrigiert in dem Dokument mit Bleistift, dreht sich in seinem Drehstuhl zum Computer und ändert das eben von Hand Korrigierte nun auch im Computer. Dann druckt er die Seite aus, nimmt sie aus dem Drucker, legt das korrigierte Blatt in ein Fach unter dem Schreibtisch und das neue vor sich hin.

“So, jetzt kann’s weitergehen.”

Beim nächsten Fehler das gleiche Prozedere.

“Huch, da hat sich ein Absatz verschoben.”

Bleistiftkorrektur, Drehstuhl, Computerkorrektur, Neuausdruck, Weiterlesen. Nächste Seite.

“Da muss doch ein Komma hin!”

Bleistiftkorrektur, Drehstuhl, Computerkorrektur, Neuausdruck, Weiterlesen. Diesmal legt er das korrigierte Blatt aber auf einen anderen Stapel unter dem andern Tisch. Ich würde gerne fragen, nach welchem System er Altpapier ablegt, traue mich aber nicht.

Nach drei Fehlern auf zwei Seiten sind wir fertig, das Dokument wird unterschrieben.

PS: Beim Rausgehen sehe ich den WM-Spielplan an der Wand hängen. Der Notar hat nicht nur alle bisherigen Ergebnisse eingetragen, sondern auch die zukünftigen. Die aber mit Bleistift. Holland wird Weltmeister, sagt der Bleistift.

[Autor: uli]

Frizle

1. Juli 2014

Sachen gibt’s. Nach dem Spätzle-Shaker nun die Schwabennudel aus der Verpackung: Frische Spätzle, oder kurz “Frizle“.

Irgendwie genial, wenn nur der Müll nicht wäre. Als Schwabe bleibe ich beim Schaben.

[Frau Schmecker hat's zuerst entdeckt. Und auch schon getestet.]

[Autor: uli]

WM gucken? Im Blonden Engel!

24. Juni 2014

“Fünfzehn Minuten lief das schweizer Spiel wie ein Uhrwerk, dann steckte Giroud einfach mal einen Stift rein, um zu kucken, ob es dann immer noch funktioniert: tat es nicht.” (Schweiz-Frankreich 2:5)

“Chile spielen ist wie morgens den eigenen Mundgeruch riechen, sehr sehr unangenehm.” (Niederlande-Chile 2:0)

“Drei Minuten sah es nach Feuerwerk aus, was Brasilien da veranstaltete, aber in der Rückschau wirkt es dann doch eher, als wäre eine Öllampe umgefallen.” (Kamerun-Brasilien 1:4)

Auch wer mit Fußball nichts am Hut hat, muss denselben ziehen angesichts der Sprachgewalt Frédéric Valins, der uns auf vergnüglichste Art und Weise erklärt, was an diesem Spiel so faszinierend ist. Sein Blog “Zum Blonden Engel” zählt zur Pflichtlektüre dieser WM – gerade auch für Fußballnichtfans.

[Autor: uli]

Am linken Ufer

22. Mai 2014

Warum lese ich jeden Tag mit Vergnügen ein Blog, das eigentlich nichts anderes macht als Bilder aus einem Hotel und dessen Umgebung zu zeigen? Zum Beispiel Klobürsten, Wäsche oder Staubsauger.

Weil es ein besonders tolles Hotel ist?
Weil es ein besonders schönes Hotel ist?
Weil es ein besonders besonderes Hotel ist?

Vielleicht. Bestimmt aber, weil es von jemandem mit Leidenschaft betrieben wird. Und daher wünsche ich mir ein Porträt von Sibylle Blaumann bei “Gemacht mit Liebe” und bei “Was machen die da?

[Autor: uli]

Badetag

12. Mai 2014

Drüben gab’s am Wochenende eine Premiere. Die “verrückten Mössinger” luden zum Badetag ein. Man glaubt nicht, wie entspannend so ein Bad im Blütenmeer sein kann.

Badetag in der Streuobstwiese

Badetag in der Streuobstwiese

[Autor: uli]

Was machen die da?

6. Mai 2014

Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm bloggen seit Jahren, schreiben, lesen und lassen lesen. Jetzt haben sie ein faszinierendes neues Blog-Projekt: Was machen die da? Darin erzählen sie von Menschen, die das, was sie machen, gerne machen. In Text und Foto.

Heute stellen sie Matthias Koitzsch vor, der versucht, Kiebitze davor zu retten, mitsamt ihrem Nest von Traktoren plattgefahren zu werden. Das ist furchtbar und toll zugleich. Lest das und alle anderen Geschichten von Isabel und Maximilian und alle, die noch kommen.

Was machen die da?

[Autor: uli]